Berufliche Reha - unser Auftrag!

Unfälle, Krankheiten oder seelische Schicksalsschläge können dazu führen, dass Menschen ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Das Berufsförderungswerk (BFW) Nürnberg bietet vielfältige Qualifizierungsangebote, die nachhaltig helfen, in das Arbeitsleben zurückzukehren. Alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sind auf die Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zugeschnitten. Zusätzlich zum Hauptsitz in Nürnberg betreibt das Berufsförderungswerk Nürnberg eine Vielzahl von Außenstellen in Nordbayern und am Übergang nach Baden-Württemberg. Auftraggeber für die Maßnahmen des BFW Nürnberg sind in unterschiedlichem Umfang die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften, die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter.

Aktuelles aus dem BFW Nürnberg

scriptaplus GmbH gewinnt Mystery-Shopping-Wettbewerb
Unser kaufmännischer Lernbetrieb scriptaplus GmbH war auf der jährlich stattfindenden Internationalen Übungsfirmenmesse in Mannheim vertreten und gewann den Mystery-Shopping-Wettbewerb.

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scriptaplus GmbH gewinnt Mystery-Shopping-Wettbewerb

Unser kaufmännischer Lernbetrieb scriptaplus GmbH war auf der jährlich stattfindenden Internationalen Übungsfirmenmesse in Mannheim vertreten und gewann den Mystery-Shopping-Wettbewerb.

Schauplatz der 55. Internationalen Übungsfirmenmesse vom 19. bis 21. November 2019 war die Maimarkthalle Mannheim. Knapp 120 Übungsfirmen aus Deutschland, Belgien, Schweden, Ungarn und Rumänien präsentierten sich und ihre Produkte über Tausend Messebesuchern.

Am letzten Messetag dann die tolle Überraschung: Unsere Standbesetzung setzte sich gegen seine Mitbewerber durch und gewann den diesjährigen Mystery-Shopping-Wettbewerb – eine Jury prüft hierbei Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Fachkenntnis des Verkaufspersonals.

Jährliches Highlight im Lernbetrieb scriptaplus am BFW Nürnberg ist die Vorbereitung und Teilnahme an der Übungsfirmenmesse. Erstmals nahmen hierbei neben Teilnehmenden aus den kaufmännischen Ausbildungsberufen für Industrie und Großhandel auch Teilnehmer der neuen Qualifizierung Kauffrau/-mann im E-Commerce teil. Bereits einige Monate vor Messebeginn stehen marketingtechnische Inhalte auf dem Stundenplan der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. Gut vorbereitet und unterstützt von kaufmännischen Ausbilderinnen und Ausbildern führte das Messeteam dann zahlreiche Verkaufsgespräche und verbuchte rund 300 Auftragsbestätigungen. Eine Herausforderung für unsere Teilnehmenden, aber auch eine prima Vorbereitung für den künftigen Arbeitsplatz.

Für das BFW-Team ist klar: Auch 2020 wird die scriptaplus GmbH wieder mit von der Partie sein.

Was ist die Übungsfirmenmesse? Händler und Kunden sind fiktiv – die Geschäftsprozesse jedoch werden real abgebildet und bearbeitet. Einmal im Jahr findet wie bei den echten Vorbildern eine Messe statt, in deren Rahmen Geschäftsbeziehungen gepflegt und Aufträge generiert werden.

Jörg Zeiler, Reha PORTAL, Rehavorbereitung, 12 Wochen, Lernen lernen, neu durchstarten, berufliche Reha, Vorher, Umschulung

Rehavorbereitung PORTAL - Ehemaliger berichtet
RV PORTAL – das Vorbereitungstraining zur Förderung der psychosozialen Belastbarkeit sowie lebens- und arbeitsweltbezogener Kulturtechniken RV PORTAL bietet das BFW Nürnberg Februar 2018.

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Jörg Zeiler, Reha PORTAL, Rehavorbereitung, 12 Wochen, Lernen lernen, neu durchstarten, berufliche Reha, Vorher, Umschulung
Rehavorbereitung PORTAL - Ehemaliger berichtet

RV PORTAL – das Vorbereitungstraining zur Förderung der psychosozialen Belastbarkeit sowie lebens- und arbeitsweltbezogener Kulturtechniken RV PORTAL bietet das BFW Nürnberg Februar 2018.

In insgesamt 20 Wochen werden die Teilnehmenden auf eine anschließende berufliche Qualifizierung vorbereitet. Inhalte sind unter anderem soziales Kompetenztraining, Stressbewältigung sowie Wahrnehmungstrainings im sprachlichen und mathematisch-räumlichen Bereich. Mittlerweile haben insgesamt 26 Teilnehmende die Maßnahme absolviert. Einer davon ist Herr Zeiler. Mit ihm haben wir gesprochen und ihn nach seinen Eindrücken gefragt.

Als Ende 2014 feststeht, dass Herr Zeiler nach einigen Semestern sein Informatikstudium nicht mehr weiterführen kann, ist es für ihn unvorstellbar, dass er wieder in einem Gruppenverbund, also gemeinsam mit anderen Menschen, zusammen sein – geschweige denn arbeiten – kann. Seine Diagnose:  „Soziale Phobie“. Seine Krankheit hat den Rehabilitanden zu einem sehr zurückgezogenen Menschen gemacht. Die Angst, im Mittelpunkt zu stehen, war so groß, dass er am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen konnte.

Herr Zeiler, danke für Ihre Offenheit, gerade mit Ihrem Krankheitsbild mit uns über Ihre Erfahrungen mit der RV PORTAL zu sprechen. Wie haben Sie eigentlich von dieser Maßnahme erfahren?
Mein Psychotherapeut kam Anfang 2018 mit der Idee „berufliche Reha“ und erklärte mir die RV PORTAL. Zum Glück habe ich mich getraut,  zum Info-Freitag hier herzukommen.

Und was genau hat Sie veranlasst, dann mit der RV PORTAL zu starten? 
Letztlich wollte ich alles annehmen, was mir irgendwie weiter hilft. Im Assessment wurde klar, dass ich ganz viel kann und da bin ich schon ein bisschen mutiger geworden. Dort wurde mir die PORTAL empfohlen.

Für eine anschließende Umschulung  benötigt man ja neben fachlichen auch andere Kompetenzen. Hat Ihnen RV PORTAL dabei geholfen, diese Soft Skills auszubauen? 
Ja, sehr! Ganz zu Anfang wurde uns genau erklärt, wie wichtig eine gute Kommunikation – nicht nur für das Arbeiten in der Gruppe ist. In kleinen Schritten haben wir gelernt, unsere Bedürfnisse zu formulieren und auch mal kleine Konflikte zu lösen. Dass wir für solche Sachen ausreichend Zeit bekommen haben, war sehr wichtig für mich. Ich habe schon ein bisschen gebraucht, mich der Gruppe zu öffnen.

Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben aus dieser Zeit?
Wir haben gegen Ende des Portals Vorträge gehalten. Als wir damit fertig waren, sollten alle ihre Meinung dazu sagen. Erst hatte ich Angst, mich zu blamieren, aber mit der Abmachung, dass es nur positive Kritik geben darf, konnte ich gut umgehen. Die Gruppengröße von elf Leuten war perfekt.

Seit Juli 2019 sind Sie nun Umschüler zum Qualitätsfachmann. Wie geht es Ihnen in der neuen Gruppe? 
Alle wissen von meiner Krankheit. Es hat sich eingespielt, wie wir miteinander arbeiten können, ich habe meinen Platz gefunden und werde akzeptiert.

Wie geht es Ihnen heute im Gegensatz zum ersten Tag hier?
Ich habe gelernt, wo meine Grenzen sind. Ich weiß schon viel besser, was mir gut tut und was nicht. Und ich bin froh, dass ich hier sein kann. Ich kämpfe immer noch mit meinen Depressionen, aber die Termine bei meinem Psychologen hier im BFW helfen mir sehr. Mein Akupressurring* zum Beispiel ist für mich zum Stress-Abbau total wichtig.

Haben Sie Kontakt zu anderen Teilnehmenden hier?
Ja, schon. Es sind wenige, aber da ist schon ein guter Draht da. Wir sind zum Beispiel im Sommer zu dritt zur Gamescom nach Köln gefahren. Das ist der größte Event der Gaming-Industrie und haben eine Woche zusammen Urlaub gemacht. Wir waren auch in Duisburg, im Zoo Zajac, der größten Zoohandlug der Welt. Das waren anstrengende Tage, aber mir hat es trotzdem gefallen.

Ein paar Worte zum BFW Nürnberg?
Hier sind alle sehr hilfsbereit und verständnisvoll. Hier zu sein, hilft schon. Das Reha-Team nimmt viel Last von mir. Wenn es Probleme gibt, kann ich mir sicher sein, dass ich da nicht alleine durch muss. Dafür bin ich sehr dankbar!

* Finger-Massage-Ring oder auch Anti-Stress-Ring genannt, mindert Stress und kann Spannungen abbauen.

 

 

Bildungspartner SAP, BFW Nürnberg

SAP-Kurse - nur durch zertifizierte Berater
Das BFW Nürnberg ist bereits seit 16 Jahren offizieller SAP-Bildungspartner. Diese Partnerschaft erfordert, dass die Reha-Ausbilderinnen und -Ausbilder des BFW Nürnberg nicht nur Anwender- sondern auch Beraterkenntnisse besitzen.

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Bildungspartner SAP, BFW Nürnberg
SAP-Kurse - nur durch zertifizierte Berater

Das BFW Nürnberg ist bereits seit 16 Jahren offizieller SAP-Bildungspartner. Diese Partnerschaft erfordert, dass die Reha-Ausbilderinnen und -Ausbilder des BFW Nürnberg nicht nur Anwender- sondern auch Beraterkenntnisse besitzen.

Der Einsatz der zertifizierten SAP-Fachkräfte als Kursleitung und die Nutzung des jeweils aktuellen Release gewährleisten eine hohe Qualität der SAP-Ausbildung. Drei BFW-Mitarbeitende aus der kaufmännischen Ausbildung besitzen das Zertifikat für die Module Materialwirtschaft (MM) und Finanzbuchhaltung (FI).
In allen kaufmännischen Vollqualifizierungen des BFW Nürnberg absolvieren Rehabilitandinnen und Rehabilitanden den einwöchigen Grundlagenkurs. Am Ende ihrer Umschulung besteht die Möglichkeit, einen vertiefenden dreiwöchigen Kurs, entweder im Modul FI oder MM, zu besuchen. Für die Integrationschancen der Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt ist die SAP-Zusatzqualifikation mit entsprechendem Zertifikat ein deutlicher Pluspunkt.

 

 

Metallberufe im Vergleich, metec, Schichtarbeit, Bruttoverdienst

Portfolio Metallberufe in der Fertigung
Vier unterschiedliche Metallberufe bietet der Lernbetrieb metec im Bereich der Fertigung an. Zwei davon laufen über 18 Monate, die anderen beiden über die für berufliche Reha typischen 24 Monate.

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Metallberufe im Vergleich, metec, Schichtarbeit, Bruttoverdienst
Portfolio Metallberufe in der Fertigung

Vier unterschiedliche Metallberufe bietet der Lernbetrieb metec im Bereich der Fertigung an. Zwei davon laufen über 18 Monate, die anderen beiden über die für berufliche Reha typischen 24 Monate.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Monatsinfo August/September 2019.

Kurzübersicht über die vier Berufe:

  • Zerspanungsmechaniker/-innen
    24 Monate
    66 % im 2- bzw. 3-Schichtbetrieb
    Tätigkeiten: Präzissionsbauteile aus Metall fertigen, Maschinen einrichten, den Fertigungsprozess überwachen und dafür hauptsächlich an CNC-Maschinen arbeiten und diese programmieren.
  • Industriemechaniker/-innen
    24 Monate
    34 % im 2- bzw. 3-Schichtbetrieb
    Tätigkeiten: Neben der Fertigung von Einzelteilen geht es hier auch um die Montage von ganzen Produktionsanlagen sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten.
  • Maschinen- und Anlagenführer/-innen
    18 Monate
    100 % im 2- bzw. 3-Schichtbetrieb
    Tätigkeiten: Wachen über eine komplette Produktionsanlage und haben den Fertigungsprozess ständig im Auge. Sie können kleinere Reparaturen vornehmen und halten die Anlagen am Laufen.
  • Fachkraft für Metalltechnik
    18 Monate
    50 % im 2- bzw. 3-Schichtbetrieb
    Tätigkeiten: Zerspanungsarbeiten an Metall und das Herstellen von Werkstücken, Bauteile oder ganze Baugruppen an Dreh-, Fräs-, Schleif- oder auch CNC-Maschinen. 

Sie möchten noch mehr Informationen? Dann lesen Sie die beiden Berufsinformationen
Industrielle Metallberufe und  Industrielle Produktionsberufe.

 

 

 

 

 

Ulrike Berlin, RV, Reha-Vorbereitung, coffee-to-go-Becher, Umweltfreundlich, Mehrweg statt Einweg

Das BFW Nürnberg sagt Einwegbechern den Kampf an
Mehrweg statt Einweg ist schon lange ein Thema – natürlich nicht nur im Berufsförderungswerk.

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Ulrike Berlin, RV, Reha-Vorbereitung, coffee-to-go-Becher, Umweltfreundlich, Mehrweg statt Einweg
Das BFW Nürnberg sagt Einwegbechern den Kampf an

Mehrweg statt Einweg ist schon lange ein Thema – natürlich nicht nur im Berufsförderungswerk.

Ein Heißgetränk aus dem Automaten, der beliebte Muntermacher vor oder zwischen den Ausbildungseinheiten unserer Teilnehmenden, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Step Eins wurden bereits Keramik-Tassen zum Kauf angeboten. 43 Prozent der herkömmlichen Einwegbecher - mit einem Schlag wegrationalisiert. Dazu kam der Wunsch nach einer Variante für unterwegs. Auf dem Foto können Sie nun den zweiten Schritt für eine saubere Umwelt sehen. Alle künftigen Reha-Vorbereitungs-Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Reha-Zentrum erhalten ab jetzt zu Beginn ihrer Maßnahme einen eigenen Coffee-to-go-Becher.

Ulrike Berlin ist seit Juli 2019 die Nachfolgerin vom langjährigen RV-Koordinator Alexander Vogel. Über die erstmalige Ausgabe zu RV-Beginn an ihre Schützlinge meint sie: „Über den umweltfreundlichen Becher haben sich alle Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sehr gefreut und ich glaube, der Anfang in der Reha- Vorbereitung wurde dadurch um eine Nuance reicher“. Wir wünschen allen einen guten und hellwachen Start in den neuen Abschnitt im Reha-Zentrum.

 

 

Johannes Keppner (Radio Gong), Verena Bentele (VDK-Vorsitzende), Konferenz für Reha- und Bedarfsträger 22. Mai 2019

Mutmachende Themen und Infos zum Haus
Die jährlich stattfindende Konferenz führte rund 100 Gäste ins Tagungszentrum des Berufsförderungswerks. Moderator Johannes Keppner, eine bekannte Radio-Gong-Stimme aus Würzburg, führte mit feiner Art durch die Veranstaltung.

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Johannes Keppner (Radio Gong), Verena Bentele (VDK-Vorsitzende), Konferenz für Reha- und Bedarfsträger 22. Mai 2019
Mutmachende Themen und Infos zum Haus

Die jährlich stattfindende Konferenz führte rund 100 Gäste ins Tagungszentrum des Berufsförderungswerks. Moderator Johannes Keppner, eine bekannte Radio-Gong-Stimme aus Würzburg, führte mit feiner Art durch die Veranstaltung.

Mit einem motivierenden Beitrag der VDK-Präsidentin Verena Bentele startete der Vortragsteil der Veranstaltung. Wie man seine Talente erkennen und nutzen kann – dazu gab es aus der Sicht der mehrfachen Paralympics-Siegerin eine Vielzahl an Tipps. Mit ihrer erfrischend freien Art zu reden sorgte die 37-Jährige für inhaltlich anspruchsvolle Unterhaltung, aber dennoch kurzweilig.

Weiterbildungs-Coach Stefan Büttner informierte zu einem etwas ernsteren Thema aber nicht minderüberzeugend: wie wir Daten sicher machen, erklärte er den rund 100 Gästen anschaulich. Vor allem erklärte der Referent, wie wir uns vor Missbrauch im Internet schützen können und schärfte die Sinne für einen bewussteren Umgang mit unseren persönlichen und natürlich auch den geschäftlichen sensiblen Daten.

Was es an Neuigkeiten aus dem BFW zu berichten gab, fassten Gitta Büttner, Leiterin der Abteilung Reha- und Integrationsmanagement, und Beate Cöster, die Leiterin des Regionalzentrums in Bamberg, mit den aktuellen Integrationszahlen zusammen. Und Udo Panzer, Leiter des Bereichs Berufliche Bildung und Integration, beleuchtete laufende wie geplante Projekte und informierte über das neue Portfolio der Umschulungsberufe im Reha-Zentrum.

Highlight der jährlich stattfindenden Konferenz war der Live-Einblick in vier Bereiche des BFW. Die drei Lernbetriebe für Metall (metec), Elektrotechnik (elomech) und der Kaufleute (scriptaplus) informierten praxisnah zu Ausbildungsinhalten. Reha- und Bedarfsträger wurden eingeladen unter der Anleitung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, selbst Hand an zu legen und zu löten.

In der Geschäftsstelle Nürnberg-Nord, vierte Station des Rundgangs auf dem Gelände des Reha-Zentrums, berichteten auf sehr berührende Art und Weise vier (teilweise ehemalige) Teilnehmende von Ihrer Reha-Geschichte. Alle starteten sie in einer BIK-Maßnahme unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, machten ihre eigenen Erfahrungen, konnten aber alle ein gemeinsames Fazit ziehen: das BIK-Team hat in einer äußerst schwierigen Lebenslage geholfen, wieder Ordnung - nicht nur ins Berufs - Leben zu bringen. Drei der vier sind bereits seit längerem auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert. Der Teilnehmer, der aktuell noch die Maßnahme besucht, hat seinen Arbeitsvertrag bereits in der Tasche. Mutmachende Beispiele, die unsere Gäste hoffentlich als Motivation für ihre Arbeit in der Beratung von potentiellen Teilnehmenden mitnehmen konnten!

Sie interessieren sich für unsere Veranstaltungen? Gerne laden wir Sie dazu ein - schreiben Sie uns! 

marketing[at]bfw-nuernberg.de

 

 

 

 

Unternehmerfrühstück in Würzburg
Für das achte unterfränkische Unternehmerfrühstück am 15. November 2019 bot das Mineralogische Museum der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg, ein perfektes Ambiente.

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Unternehmerfrühstück in Würzburg

Für das achte unterfränkische Unternehmerfrühstück am 15. November 2019 bot das Mineralogische Museum der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg, ein perfektes Ambiente.

Zu der Veranstaltung luden die Außenstellen Würzburg, Schweinfurt und Bad Neustadt an der Saale ein. Es trafen sich Rehabilitationsträger und Unternehmensvertreter (im oberen Bild tellvertretend Mitarbeitende des Instituts für emotionales Management und des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft - Unternehmerverband Deutschland e. V. sowie der Business Consulting Christiane Sonnak), um sich diesmal zu Themen der Personalentwicklung auszutauschen. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle Würzburg nahmen die Gäste in Empfang.

Im Beitrag von Karin Jung aus der Agentur für Arbeit Würzburg wurden Möglichkeiten der Anpassungsqualifizierung im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes vorgestellt.

Petra Hagenauer von der Geschäftsstelle Würzburg präsentierte die Weiterbildungsinitiatoren und nannte Möglichkeiten der Unterstützung für die Arbeitgeber- sowie Arbeitnehmerseite.

Zur psychischen Gesundheit im Arbeitsleben referierten Caroline Sommer und Steffen Schöner aus dem RehaAssessment® in Nürnberg.

Bei einer hochkonzentrierten Arbeitsatmosphäre gab es regen Diskurs. Ein gelungener Abschluss war die Führung durch das Mineralogische Museum.

 

 

Führung, Betrieb, Praxis, BKI, Berufskundliche Infotage, Nürnberg, Semikron, Hilbert, Fachkraft für Abwassertechnik

Berufskundliche Infotage 2019
Die jährlich stattfindenden Berufskundlichen Infotage (BKI) boten den Teilnehmenden (Reha-Beraterinnen und -Berater der Deutschen Rentenversicherungen) wieder viel Infos aus dem BFW Nürnberg, vor allem aber Einblicke in die Praxis.

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Führung, Betrieb, Praxis, BKI, Berufskundliche Infotage, Nürnberg, Semikron, Hilbert, Fachkraft für Abwassertechnik
Berufskundliche Infotage 2019

Die jährlich stattfindenden Berufskundlichen Infotage (BKI) boten den Teilnehmenden (Reha-Beraterinnen und -Berater der Deutschen Rentenversicherungen) wieder viel Infos aus dem BFW Nürnberg, vor allem aber Einblicke in die Praxis.

Vier Unternehmen aus der Region öffneten den Gästen der BKI ihre Pforten und informierten zu den unterschiedlichsten Berufen – wichtiger Input als Grundlage für eine erfolgreiche Beratung von Versicherten.

Fachkräfte für Abwassertechnik arbeiten grundsätzlich auf Kläranlagen? Täglich müssen sie starke Geruchsbelästigungen in Kauf nehmen? Bei dieser Tätigkeit gehört schwere körperliche Arbeit zum Tagesgeschäft? Falsch! In den letzten Monaten haben wir das aktualisierte Berufsbild der Fachkraft für Abwassertechnik schon mehrfach beschrieben. „Wichtig ist uns, umfassend darüber zu informieren, wie sich die Anforderungen, aber auch Arbeitsbedingungen in diesem Beruf verändert haben“, so Udo Panzer, Leiter des Bereichs Berufliche Bildung und Integration. Letztlich soll gewährleistet werden, dass die Beratung durch den Rehabilitationsträger passgenau auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Versicherten abgestimmt werden kann.

Den Gästen, die im Zuge der BKI den Nürnberger Betrieb Semikron Elektronik GmbH & Co. KG besucht haben, wurde vor Ort deutlich: Die Fachkraft für Abwassertechnik (FAWT) ist als Reha-Beruf sehr gut geeignet. Der Hersteller von Leistungselektronik-Komponenten und -Systemen Semikron verfügt über eine eigene Abwasserbehandlungsanlage – solche Unternehmen sind neben kommunalen Klärwerken gute Arbeitgeber für FAWT. Gerd Hilbert, der 2006 im BFW Nürnberg seine Umschulung zur FAWT abgeschlossen hat und seither bei Semikron beschäftigt ist, führte die Rehabilitationsträger bei der Exkursion durch „seine“ Abteilung Umwelt und Arbeitssicherheit und macht gerne Werbung für diesen Beruf: „Meine Tätigkeit hier ist sehr spannend und abwechslungsreich – ich kann mich viel bewegen und auch zwischendurch sitzen …“

Drei weitere Betriebe standen bei den Exkursionen im Rahmen der BKI zur Wahl: Der in Ansbach ansässige Elektrogroßhandel FEGA & Schmitt GmbH betreibt seit 2006 einen eigenen Onlinehandel und bilden Kaufleute im E-Commerce aus. Bei der Führung durchs Unternehmen und dem intensiven Austausch mit Julia Seiz, der Leiterin des Handels Competence Center bei FEGA & Schmitt wurde auch geklärt, was eine Kauffrau/ein Kaufmann im E-Commerce (KEC) nicht tut: in einem Callcenter sitzen, Kundenakquise betreiben und Aufträge annehmen. Vielmehr sind es anspruchsvolle Backoffice- Aufgaben wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), Online-Marketing, Sortimentsbewirtschaftung und professionelles Onlineshop-Management, die KECs erledigen – zusätzlich zu einem breiten Spektrum an kaufmännischen Tätigkeiten.

Eine BFW-Umschülerin zur Industriekauffrau aus der wohnortnahen Reha begrüßte bei Gmöhling Transportgeräte GmbH in Fürth gemeinsam mit dem Personalverantwortlichen Michael Benze und dem Fertigungsleiter Reha Camli die dritte Gruppe der Exkursions-Teilnehmenden. Unter anderem waren Fragen zum Werdegang der Rehabilitandin und Infos zu Aufgaben von Industriekaufleuten Themen des gemeinsamen Gesprächs.

Bei Sasse Elektronik in Schwabach wurde die vierte Exkursionstruppe vom Leiter der Verwaltung Alexander Kunik und Sandra Knoll in ihrer Rolle als Personalverantwortliche empfangen. Zu Beginn wurden in einem offenen Austausch Fragen des Gastgebers zum Ablauf einer beruflichen Reha geklärt und die Rolle des BFW als möglicher Personaldienstleister für Sasse erörtert. Fertigungsleiter Gökhan Kar führte anschließend durch die Produktion. Einblicke in die Tätigkeitsfelder von Elektroniker/-innen Geräte und Systeme sowie der Fachkraft für Lagerlogistik gaben einen informativen Überblick. Zurück im BFW trugen die Gäste ihre Eindrücke aus den Exkursionen zusammen. Gemeinsames Fazit: die jährlich stattfindende Veranstaltung war wieder ein wertvoller Beitrag für die Gäste der BKI.  

Bildungsscheckübergabe, Voraussetzungen, WBI, Weiterbildung initiieren 4.0, Schmid, erste übergabe

Projektarbeit: Weiterbildung initiieren 4.0
Das „Projekt Weiterbildung initiieren 4.0“ läuft in vollem Gange. Am 12. September 2019 fand im BFW Nürnberg nun die erste Bildungsscheckübergabe statt.

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Bildungsscheckübergabe, Voraussetzungen, WBI, Weiterbildung initiieren 4.0, Schmid, erste übergabe
Projektarbeit: Weiterbildung initiieren 4.0

Das „Projekt Weiterbildung initiieren 4.0“ läuft in vollem Gange. Am 12. September 2019 fand im BFW Nürnberg nun die erste Bildungsscheckübergabe statt.

Günter Schmid, Weiterbildungsinitiator (WBI) im BFW Nürnberg, überreichte nach der trägerneutralen Beratung den Bayerischen Bildungsscheck an Arnulf-Leonhard Hirmke. Er ist leitender Mitarbeiter einer großen Bank und möchte sich gerne privat weiterbilden, um für die wachsende Digitalisierung gewappnet zu sein. Aus den drei vorgeschlagenen digitalen Weiterbildungsangeboten suchte er sich die Fortbildung „Navigator 4.0" bei der IHK Akademie Nürnberg aus. Hirmke über seine Anmeldung: „Ich erhoffe mir durch das Seminar mehr über die Besonderheiten des digital change zu erfahren und zu wissen, was es dabei zu beachten gibt".

Die Kernaufgabe für unseren Weiterbildungsinitiator Günter Schmid (rechts im Bild) ist: „Für alle Arbeitnehmer/innen, die die Voraussetzungen erfüllen, eine gute Sache, um am Ball zu bleiben. Sie können so Ihren Arbeitsplatz sichern oder sich sogar für eine bessere Stelle qualifizieren!"

Die Voraussetzungen für den Erhalt des Pauschalzuschusses in Höhe von 500 Euro - aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaat Bayern – sind wie folgt:  

  • Arbeitnehmer/-innen mit Wohnsitz oder Arbeitsort in Bayern

  • Brutto-Jahreseinkommen über 20.000 Euro

  • Beratung durch eine Weiterbildungsinitiator/-in mit einer Empfehlung für geeignete Kurse.

  • Die Weiterbildung muss mindestens 8 Stunden dauern und sich mit einem Thema aus dem Bereich Digitalisierung befassen.

Nehmen Sie als Arbeitergeber/-in oder als Mitarbeiter/-in die Beratungen der Weiterbildungsinitiatoren/-innen in Anspruch. Halten Sie mit den aktuellen Entwicklungen Schritt und setzten sich mit aktuellen Trends im Arbeitsleben auseinander. Bleiben Sie am Ball und bilden sich oder Ihre Mitarbeiter/-innen jetzt weiter.

Neues Angebot: DATEV Finanzbuchhaltung
Die Arbeitswelt verändert sich: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes hinsichtlich der Digitalisierung erfordert natürlich auch, dass die berufliche Rehabilitation ihr Portfolio – insbesondere ihre bestehenden Berufsbilder – anpasst. Das BFW Nürnberg startete daher bereits im Frühjahr ein Pilotprojekt zur Vermittlung von Kenntnissen in der Software DATEV.

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Neues Angebot: DATEV Finanzbuchhaltung

Die Arbeitswelt verändert sich: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes hinsichtlich der Digitalisierung erfordert natürlich auch, dass die berufliche Rehabilitation ihr Portfolio – insbesondere ihre bestehenden Berufsbilder – anpasst. Das BFW Nürnberg startete daher bereits im Frühjahr ein Pilotprojekt zur Vermittlung von Kenntnissen in der Software DATEV.

Gegen Ende der kaufmännischen Umschulung können nun erstmals Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zusätzliche Kenntnisse in der DATEV-Software erwerben. Viele kleinere und mittelständische Firmen nutzen die Software der Firma DATEV, die Branchenneutral eingesetzt werden kann. Noch verbreiteter ist diese IT-Lösung bei Steuerkanzleien. In dieser Branche erhofft sich das BFW Nürnberg neue Praktikums- und Integrations-Chancen für seine Teilnehmenden.
DATEV bietet unter anderem eine Softwarelösung für die Erfassung der Buchhaltung an sowie maximale Daten-Sicherheit und einen optimal aufeinander abgestimmten Datenaustausch zwischen Unternehmen und deren Steuerberater.
Die ersten sechs Rehabilitandinnen und Rehabilitanden haben im BFW Nürnberg den dreiwöchigen Kurs in dem Programm DATEV „Anwender Finanzbuchhaltung“ und die anschließende Prüfung gut absolviert. In der Bewerbungsmappe ist das entsprechende Zertifikat der DATEV ein tolles Argument.
„Unsere Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sind sehr interessiert an diesem Angebot. Drum werden wir diesen Kurs weiterhin anbieten“, so Abteilungsleiter der kaufmännischen Qualifizierung Richard Dreßel.

ERGOS Arbeitssimulation
Das Arbeitssimulationssystem ERGOS erhöht deutlich die Qualität von Entscheidungen, wenn es darum geht, die körperliche Leistungsfähigkeit von Menschen zu ermitteln - sei es bei Fragen der beruflichen Rehabilitation, der Personalauswahl oder der Leistungsgewährung in Versicherungsunternehmen.

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ERGOS Arbeitssimulation

Das Arbeitssimulationssystem ERGOS erhöht deutlich die Qualität von Entscheidungen, wenn es darum geht, die körperliche Leistungsfähigkeit von Menschen zu ermitteln - sei es bei Fragen der beruflichen Rehabilitation, der Personalauswahl oder der Leistungsgewährung in Versicherungsunternehmen.

ERGOS ist in der Lage, statische und dynamische Belastungen, die in der Arbeitswelt vorkommen, realistisch nachzustellen. ERGOS misst die Leistungsfähigkeit der Probanden/-innen und stellt Entscheidungsträgern die Ergebnisse als Grundlage für ihre Arbeit zur Verfügung. Abhängig vom Auftrag fertigt der medizinische Dienst des Berufsförderungswerks Nürnberg auch vollständige Gutachten an.

Zusätzlich trifft das Gerät konkrete Aussagen über die Eignung der Person für einzelne Berufsbilder. Dazu verfügt ERGOS über eine Job-Datenbank, in der die Profile von über 14.000 Berufen gespeichert sind. Der Computer vergleicht die Messwerte mit den Anforderungen der Berufe. Informationsfilm ansehen