Berufliche Reha - unser Auftrag!

Unfälle, Krankheiten oder seelische Schicksalsschläge können dazu führen, dass Menschen ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Das Berufsförderungswerk (BFW) Nürnberg bietet vielfältige Qualifizierungsangebote, die nachhaltig helfen, in das Arbeitsleben zurückzukehren. Alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sind auf die Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zugeschnitten. Zusätzlich zum Hauptsitz in Nürnberg betreibt das Berufsförderungswerk Nürnberg eine Vielzahl von Außenstellen in Nordbayern und am Übergang nach Baden-Württemberg. Auftraggeber für die Maßnahmen des BFW Nürnberg sind in unterschiedlichem Umfang die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften, die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter.

Aktuelles aus dem BFW Nürnberg

Vorsichtige Rückkehr in den Präsenzunterricht
Update vom 25.02.2021: Wir erhöhen im März in unserem Reha-Zentrum schrittweise die Präsenzausbildung.

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Vorsichtige Rückkehr in den Präsenzunterricht

Update vom 25.02.2021: Wir erhöhen im März in unserem Reha-Zentrum schrittweise die Präsenzausbildung.

Vorrang haben die Kurse, die in Kürze eine Zwischen- oder Abschlussprüfung haben bzw. bei denen ein größerer Praxisblock nachzuholen ist. Die zuständigen Ausbilderinnen und Ausbilder informieren ihre Gruppen, wer ab wann im Haus ist.

Bedingung ist, dass sich das Infektionsgeschehen – sowohl insgesamt als auch bei uns im Berufsförderungswerk – nicht wieder erhöht. Unsere Hygieneregeln sind bitte strikt einzuhalten.
Besonders wichtig ist:

  • Wenn Sie Erkältungssymptome haben, ist der Zutritt zu unseren Räumen verboten. Zur Klärung des weiteren Vorgehens können Sie sich gerne an unseren BFW-ärztlichen Dienst wenden (Telefon 0911 938-7301 oder 0911 938-7317).
  • In unseren Gemeinschaftsräumen besteht durchgängig die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – auch am Platz im Unterrichtsraum.

Die Reha-Assessment-Kurse finden weiterhin in Präsenz statt. Hier bieten wir allen Teilnehmenden am 1. Tag einen Corona-Test an.

Und neu - ab sofort in unserem Reha-Zentrum:
Wir bieten allen Rehabilitanden/Rehabilitandinnen bei ihrem Wiedereinstieg ebenfalls eine Corona-Testung an. Die Testung wird jeweils montags von uns im Haus organisiert. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Bitte nehmen Sie teil! Sie helfen uns damit, das Infektionsrisiko im Berufsförderungswerk  möglichst gering zu halten und Ihre Gesundheit zu schützen.

In unseren Außenstellen führen wir abhängig vom Bedarf sowohl Präsenzangebote als auch Kurse mit Betreuung im mobilen Lernen durch. Wenn Sie Fragen zum Ablauf haben, bitte melden Sie sich vor Ort. Wichtig ist auch hier: Bitte die Hygienevorgaben beachten, Maske tragen, bei Erkältungssymptomen daheim bleiben und mit dem Arzt das weitere Vorgehen klären.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Ansprechpartner: Udo Panzer, Telefon 0911 – 938-7368  E-Mail

Achtung: Infofreitag online
Freitag ist im BFW Nürnberg Infotag. Unsere Informationsveranstaltung können aufgrund der aktuellen Infektionszahlen im Raum Nürnberg nur online stattfinden.

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Achtung: Infofreitag online

Freitag ist im BFW Nürnberg Infotag. Unsere Informationsveranstaltung können aufgrund der aktuellen Infektionszahlen im Raum Nürnberg nur online stattfinden.

Freitags können sich Interessierte über die Möglichkeiten und den Ablauf beruflicher Reha-Maßnahmen im Berufsförderungswerk Nürnberg informieren. Ohne Kosten, ohne Verpflichtung. Wir nehmen uns Zeit für Sie! Sie erhalten Antworten auf Ihre Fragen.

An folgenden Terminen findet unsere Info-Veranstaltung online statt:

  • 12. und 26. Februar 2021
  • 12. und 26. März 2021

Wir empfangen Sie online: Ab 9:30 Uhr via MS Teams. Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung den Link per E-Mail.

Wie es funktioniert:

Für die Teilnahme über mobilen Geräten (Smartphone / Tablett) müssen Sie vorab die vorgeschlagene App downloaden. Über Notebook und Rechner können Sie auch ohne MS Teams Konto über den Browser (eine von drei vorgeschlagenen Alternativen) teilnehmen. Gerne helfen wir Ihnen telefonisch weiter.

Bitte melden Sie sich unbedingt unter folgender Telefonnummer an:

Tel.: 0911 938-7261
per E-Mail anmelden

Berufsbild TPD
Nicht designen sondern Produkte technisch umsetzen: Das Berufsbild des Technischen Produktdesigners wird nahezu in jeder Branche benötigt.

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Berufsbild TPD

Nicht designen sondern Produkte technisch umsetzen: Das Berufsbild des Technischen Produktdesigners wird nahezu in jeder Branche benötigt.

"Den Beruf haben Interessierte zunächst kaum auf dem Schirm" so Norbert Lehmeyer, Ausbilder im Lernbetrieb Metec Konstruktion. "Dabei ist der vielseitige Beruf in allen Branchen gefordert. Das besonders Positive für unsere qualifizierten Technischen Produktdesinger ist, dass man durch die Arbeitsplatzwahl eigene Interessen/Affinitäten gut mit seinem täglichen Tun verbinden kann!" Wer denkt dabei schon an Flugzeugtechnik, Verpackungsmaterial oder erneuerbare Energien? Der Beruf des Technischen Produktdesigners ist mit vielen Handicaps ausübbar. Nach der Qualifizierung im BFW Nürnberg sind die Integrations-Erfahrungen auf dem ersten Arbeitsmarkt und das schaffen von gesundheitsangepassten Arbeitsplätzen sehr positiv.

Worauf es bei diesen Beruf ankommt, was man unbedingt mitbringen sollte und vor allem wie ein typischer Arbeitsplatz aussieht, haben wir in unserem Video für Sie zusammengestellt.

Umschulung Technischer Produktdesigner

Maria Obukhova hat diesen Weg gewählt. Nach einem schweren Unfall startete die heute 34-Jährige 2016 ihren Neustart im BFW Nürnberg. Mit ihrer Behinderung und als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern meisterte sie ihren Abschluss 2018 erfolgreich.

Erfolgsgeschichte

 

 

Digitale Fortbildungen "Gerade jetzt besonders wichtig!"
Günter Schmid, Weiterbildungsinitiator, hält es gerade jetzt für besonders wichtig, sich in Punkto Digitalisierung fortzubilden.

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Digitale Fortbildungen "Gerade jetzt besonders wichtig!"

Günter Schmid, Weiterbildungsinitiator, hält es gerade jetzt für besonders wichtig, sich in Punkto Digitalisierung fortzubilden.

Homeoffice, E-Learning, virtuelle Treffen. Das sind die Themen, die plötzlich die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Pandemie getroffen hat. Deshalb sollten Arbeitgeber oder Sie als Arbeitnehmer*in dringend Lücken schließen. Alle angebotenen Web-Seminare finden Sie hier.

Außerdem können Sie sich jetzt auf der neuen Internetseite Kommweiter.bayern.de der Bayerischen Staatsregierung über sämtliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

Gerne stehen Ihnen auch unsere Weiterbildungsinitiatoren zur Verfügung.

Interview mit Laura Juliane Kohl: Zielgruppe der Maßnahme BIK
Die Außenstellen des BFW Nürnberg führen seit vielen Jahren die Maßnahme „Berufliche Integration durch Kooperation für psychisch vorerkrankte Personen“ – kurz „BIK“ durch.

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Interview mit Laura Juliane Kohl: Zielgruppe der Maßnahme BIK

Die Außenstellen des BFW Nürnberg führen seit vielen Jahren die Maßnahme „Berufliche Integration durch Kooperation für psychisch vorerkrankte Personen“ – kurz „BIK“ durch.

BIK konzentriert sich auf Menschen, die bereits einen guten beruflichen Hintergrund, allerdings auch psychische Vorerkrankungen, mitbringen, und deswegen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Aus dem BIK-Team in Bayreuth, dort wird die Maßnahme im Auftrag der DRVen seit 2003 angeboten, beantwortet Laura Juliana Kohl, Lehrgangsleiterin mit besonderer psychologischer Kompetenz, Fragen zur Zielgruppe und deren Profit durch die zehnmonatige Maßnahme.

Die Krankheitsbilder sind sehr vielschichtig; Welche Erfahrungen haben Sie in Bayreuth gemacht bzw. welche Menschen sind bei Ihnen? Die Diagnose Depression ist aktuell die Häufigste in unseren Kursen. Diese Krankheit hat viele Gesichter. Meistens leiden Betroffene unter starkem Motivationsverlust, verminderter Selbstwirksamkeitserwartung, schwachem Selbstwertgefühl und an antizipierten pessimistischen Zukunftserwartung. Auch Schlafstörungen und Rumination sind Symptome der Depression. Oft sind sich die Betroffenen ihrer Fähigkeiten nicht mehr bewusst und haben dementsprechend auch keine Vorstellung davon, was sie beruflich machen möchten bzw. noch können.

Warum denken Sie, wurden die Teilnehmenden für die Maßnahme BIK und nicht für eine Vollqualifizierung, wie z. B. RiB, angemeldet? Der grundlegende Unterschied zwischen der RiB- und der BIK-Maßnahme besteht darin, dass es bei der RiB um die Umschulung in einem neuen Beruf mit anerkanntem Abschluss geht, während es sich bei der BIK-Maßnahme um direkte Integration in den Arbeitsmarkt dreht.  Teilnehmende der BIK-Maßnahme wissen oft nicht, in welche Richtung es beruflich für sie gehen soll. Sie haben häufig jahrelang ihren Beruf ausgeübt und sind jetzt ohne diese Aufgabe orientierungslos. Ferner bestehen oft große Ängste, nicht mehr ausreichend leistungsfähig zu sein. Aus diesem Grund erfolgt die Wiedereingliederung auch stufenweise: In der ersten Theoriephase findet der BIK-Unterricht in Teilzeit statt, beispielsweise EDV, Bewerbungsmanagement und Psychoedukation. Danach erfolgt ein dreiwöchiges Orientierungspraktikum, in dem sie sich ausprobieren sollen. Im Anschluss daran findet die zweite Theoriephase in Vollzeit statt. Dieses schrittweise Vorgehen dient dazu, dass die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sich langsam wieder an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen und zuversichtlicher und selbstbestimmter werden, indem sie in einem „geschützten Rahmen“ neue Erfahrungen sammeln.

Wie können die Teilnehmenden von der BIK profitieren? Wie bereits angesprochen hat der überwiegende Teil große Probleme damit zu erkennen, welche Fähigkeiten noch vorhanden sind. Die meisten Rehabilitandinnen und Rehabilitanden haben nur ein sehr schwaches Selbstbewusstsein und eine pessimistische Grundhaltung aufgrund der Erkrankung. Hier setzt die BIK an. Gemeinsam erarbeiten wir, welche Stärken und Interessen vorliegen, dabei liegt der Fokus der gemeinsamen Zusammenarbeit auf Potenzialen und Ressourcen der Teilnehmenden. In psychologischen Einzelgesprächen, aber auch innerhalb der Gruppenarbeit, werden deren Ängste und Probleme thematisiert. Hierbei werden Strategien und Lösungsansätze erarbeitet, die den Grad der Selbstbestimmung erhöhen. Ferner können die Teilnehmenden durch Praktika ganz neue Berufsfelder erkunden und dadurch selbstsicherer werden. Die Veränderung während der zehn Monate ist fast immer deutlich sichtbar!

Die Integration der Maßnahme liegt aktuell im Durchschnitt (aller Außenstellen) bei sehr guten 73 %. Wieso ist das Ihrer Meinung nach so? Ein zentraler Punkt ist das sehr familiäre Umfeld. Wir sind in der Regel in allen Außenstellen ein kleines eingespieltes Team. Alle kennen sich gut und unterstützen sich gegenseitig. Der sehr gute kollegiale Zusammenhalt überträgt sich auf unsere Teilnehmenden. Sie haben immer eine Ansprechperson und bekommen so intensive Unterstützung. Wir gehen auf jede und jeden ein, und versuchen die individuellen Probleme gemeinsam mit ihnen zu lösen und einen Weg zu finden. In fast dreiviertel der Fälle gelingt das sehr gut!

Der nächste Start in Bayreuth findet am 17. August 2020 statt. Hier finden Sie alle Beginntermine in den Außenstellen.

Für Kunden der Agenturen für Arbeit und das Jobcenter bieten die Außenstellen Bamberg, Coburg, Hof a. d. Saale, Nürnberg und Weiden i.d.Oberpfalz ein ähnliches Konzept für die gleiche Zielgruppe an: BIRA – Berufliche Integration in den Regionalen Arbeitsmarkt für psychisch beeinträchtigte Menschen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu dieser Maßnahme direkt an die jeweiligen Außenstellenleiter*innen.

 

 

Neue WBI, neu Weiterbildungsinitiatorin, Tragl, Mittelfranken, Bildungsscheck, BFW Nürnberg

WBI-Team wird verstärkt
Das Projekt "Weiterbildunginitatoren als digitale Bildungsberater" wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Das BFW Nürnberg stellt ab jetzt jeweils einen Weiterbildunginitiator*in für Unterfranken, Oberpfalz und neu dazu gekommen Mittelfranken.

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Neue WBI, neu Weiterbildungsinitiatorin, Tragl, Mittelfranken, Bildungsscheck, BFW Nürnberg
WBI-Team wird verstärkt

Das Projekt "Weiterbildunginitatoren als digitale Bildungsberater" wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Das BFW Nürnberg stellt ab jetzt jeweils einen Weiterbildunginitiator*in für Unterfranken, Oberpfalz und neu dazu gekommen Mittelfranken.

Wir freuen uns sehr, dass das Projekt zur Förderung und Beratung für Arbeitnehmer*innen, Unternehmen, Interessenvertretungen und Betriebsratsmitglieder weiterläuft. WBI wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert (hier zu den Eckdaten).

Gerade in Zeiten der Pandemie haben viele Firmen ihr Homeoffice-Angebot ausgeweitet; Etliche Arbeitnehmende hatten plötzlich ganz neue Herausforderungen in deren Arbeitsleben. So ist es nicht verwunderlich, dass großer Beratungs- und Schulungsbedarf in den Zielgruppen besteht. Die Kernaufgaben für 2021 bleiben unverändert:

  • Die Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs
  • Erarbeitung passgenauer Konzepte
  • Beratung zu Fördermöglichkeiten (Bayerischer Bildungsscheck)
  • Begleitung und Umsetzung

Bisher betreute das BFW Nürnberg zwei Regierungsbezirke: Unterfranken (Petra Hagenauer) und die Oberpfalz (Günter Schmid). Ende 2020 haben wir uns um eine freigewordene WBI-Stelle für den Bezirk Mittelfranken beworben und erfreulicherweise den Zuschlag erhalten. Mit Sabine Tragl konnten wir die Stelle sehr kompetent besetzen. Sie verfügt über jahrelange Erfahrung zum Thema Schulungen und Weiterbildung im Auftrag der Akademie des Berufsförderungswerk Nürnberg (INDOLEO). Sabine Tragl hat sich bereits bestens in die Materie eingearbeitet und berät ab sofort Unternehmen oder Beschäftigte beispielsweise aus der Metropolregion Nürnberg oder Ansbach.

virtuelle Messe für kaufmännische Berufsbilder, coronabedingt, November, 3. Platz

scriptaplus gewinnt Preis
Eigentlich findet diese Messeserie jährlich in Präsenz statt: Als praktische Übung für unsere kaufmännischen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.

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virtuelle Messe für kaufmännische Berufsbilder, coronabedingt, November, 3. Platz
scriptaplus gewinnt Preis

Eigentlich findet diese Messeserie jährlich in Präsenz statt: Als praktische Übung für unsere kaufmännischen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.

Es läuft alles wie bei einer "echten" Messe ab, nur, dass kein echtes Geld fließt und die Ware nicht real geliefert wird.

Die Übungsfirmenmesse 2020 fand erstmals im Online-Format statt. Für unseren Lernbetrieb scriptaplus GmbH war es die erste Teilnahme an einer virtuellen Messe. Nach ungefähr 9 Wochen Vorbereitungszeit startete die zweitägige Messe am 10. November 2020.

Die Krönung der virtuellen Messe:  Frau Katja Berger gewann den 3. Preis des sogenannten "Elevator Pitch". Unsere angehende Industriekauffrau überzeugte die Jury während einer Online-Konferenz mit ihrem ca. 2-minütigen Live-Vortrag über die scriptaplus und die angebotenen Produkte (Patenfirma STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG).

Insgesamt haben 50 Übungsfirmen als aktive Austeller teilgenommen. Viele weitere Mitglieder des Übungsfirmennetzwerks sowie die interessierte Öffentlichkeit waren als Besucher auf der Messe um sich umzuschauen und bei den ausstellenden Übungsfirmen einzukaufen. Von zirka 1.750 Messebesuchern waren erfreulicherweise 666 virtuell auf dem scriptaplus-Stand. An den beiden Messetagen hatte das Team über das Text-Chat-System 134 Kontakte. Daraus generierten unsere Rehabilitandinnen und Rehabilitanden 123 Kundenaufträge. Der fiktive Umsatz lag bei 37.213,34 €. Unsere Übungsfirma hat aber auch selbst eingekauft: Für rund 20.000 Euro wurden Waren bei anderen Ausstellern bestellt.

Im Gegensatz zu den bisherigen Präsenz-Messen, lag die besondere Herausforderung im Umgang mit den digitalen Medien bei der Durchführung des Online-Messebetriebs. In diesem Jahr konnten wesentlich mehr Teilnehmende von den Erfahrungen profitieren, denn das Messeteam bestand aus 19 Personen, überwiegend aus angehenden Industriekaufleuten sowie Kaufleuten für Groß- und Außenhandel. 

Im Vorfeld fand dieses Mal zusätzlich ein Kommunikationstraining mit theoretischem Input zur Technik sowie dem virtuellen Kommunikationsweg Chat statt. Insgesamt haben die beiden kaufmännischen Ausbildungsgruppen an den beiden Tagen viel Messe-Praxis und digitale Kommunikationsmittel kennen gelernt - ein weiteres Plus im kommenden Bewerbungsverfahren!

„Die Messeteilnahme war eine tolle Erfahrung für unsere Teilnehmenden. Und vielleicht lässt das Infektionsgeschehen ja nächstes Jahr wieder eine Präsenzveranstaltung zu. Wir werden auf jeden Fall dabei sein!“ resümiert Rudolf Jindrich, kaufmännischer Ausbilder.

Mut-Mach-Geschichten, Rosa Kuh, Frank Arnold, TPD, Technische Produktdesigner*in, BFW Nürnberg, Umschulung, Maßnahme, zurück in Arbeit, wie geht es weiter, nach Unfall, Krankheit, Schicksalsschlag

Mut-Mach-Geschichten
Von (ehemaligen) Teilnehmer*innen für Menschen, die nicht wissen, wie es beruflich weiter geht...

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Mut-Mach-Geschichten, Rosa Kuh, Frank Arnold, TPD, Technische Produktdesigner*in, BFW Nürnberg, Umschulung, Maßnahme, zurück in Arbeit, wie geht es weiter, nach Unfall, Krankheit, Schicksalsschlag
Mut-Mach-Geschichten

Von (ehemaligen) Teilnehmer*innen für Menschen, die nicht wissen, wie es beruflich weiter geht...

Sie hatten einen Unfall oder eine Krankheit und können deshalb Ihre aktuelle Tätigkeit / Beruf nicht mehr weiterführen? Infomieren Sie sich über die Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation.

Wir haben auf unserem YouTube-Kanal immer wieder tolle Mut-Mach-Geschichten. Bleiben Sie informiert und abonnieren Sie unseren Kanal:

Technische Produktdesignerin
Nach einem Unfall bestens integriert in einer Firma für Großküchenplanung.

BIK-Teilnehmer 
Ein gelernter Buch- und Offsetdrucker ist nach der Maßnahme BIK als Technischer Leiter in der Hofmolkerei "Rosa Kuh" tätig.

Mechatroniker  
Zwei Mechatroniker im Interview: Welche Vorteile hat die Umschulung im BFW Nürnberg? Beide absolvierten die Ausbildung trotz Schwierigkeiten und sind bestens integriert bei der Firma Qorvo.

Sie möchten wissen, wie eine Umschulung im Reha-Zentrum in der Schleswiger Straße abläuft? Kommen Sie unserer Freitagsführung. Einen ersten Einblick in unser Haus bekommen Sie bereits hier.

Präsenzuntericht versus Hybrides Lernen
Mitte März wurde von der Bayerischen Staatsregierung ein Betretungsverbot auch für unsere Teilnehmenden ausgesprochen. Der Unterricht wurde in den Home-Schooling-Modus verlegt. Wäre das auch eine zukünftige Unterrichtsform für das BFW Nürnberg?

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Präsenzuntericht versus Hybrides Lernen

Mitte März wurde von der Bayerischen Staatsregierung ein Betretungsverbot auch für unsere Teilnehmenden ausgesprochen. Der Unterricht wurde in den Home-Schooling-Modus verlegt. Wäre das auch eine zukünftige Unterrichtsform für das BFW Nürnberg?

Diese Frage haben sich unser zentraler Ansprechpartner Udo Panzer (links im Bild) und Richard Dreßel, Leiter der kaufmännischen Qualifizierung, gestellt. Home-Schooling, Videokonferenzen und weitere digitale Lernplattformen (Teilnehmerintranet / Moodle) halfen auch dem BFW Nürnberg, diese Ausnahmezeit mit möglichst wenig "Lernzeitverlust" zu überbrücken.

"Eine absolute Alternative ist das jedoch für uns nicht", so Udo Panzer. "Wir werden unser Teilnehmerintranet (TNI), das wir bereits seit nahezu einem Jahrzehnt einsetzen, auf jeden Fall weiter ausbauen. Auch planen wir, in puncto Hardware und Videokonferenztechnik zu investieren. Aber für unsere Zielgruppe, Menschen mit vermehrten Betreuungs- und Unterstützungsbedarf, ist das reine digitale Lernen keine dauerhafte Lösung. Wir setzen weiterhin auf Blended Learning."

Definition Blended Learning: Bezeichnet eine Lernform, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von traditionellen Präsenzunterricht und modernen Formen von E-Learning, zum Beispiel mit dem TNI oder Moodle, verbindet. Praktisch bedeutet das, dass zum Beispiel im Ausbildungsraum Teilnehmende Onlineaufgaben bearbeiten.

Unsere komplette Qualifizierung haben wir ausgerichtet auf Menschen, die Lernschwierigkeiten, sprachliche Barrieren, familiäre, gesundheitliche oder psychische Beeinträchtigungen mitbringen. Sie brauchen den Gang zur Psychologie, Reha-Medizin oder Reha-Physiotherapie im Haus. Auch sind unsere Teilnehmenden deswegen so erfolgreich und schneiden im Schnitt immer besser bei den IHK-Prüfungen als im normalen Ausbildungssystem ab, weil wir hier so gut auf einzelne Schwächen eingehen können und unseren Teilnehmenden besondere Hilfen anbieten.

Statistiken zeigen außerdem, dass Menschen im mittleren Alter ein anderes Lernverhalten aufzeigen, als noch zum Beispiel Kinder. Sie brauchen praktische Beispiele und können so den neuen Lernstoff mit bereits vorhandenen Erfahrungen verbinden, kombinieren und letztlich leichter erlernen.

"Dennoch befinden sich Kurse der Reha-Vorbereitung und der kaufmännischen Ausbildung, zum Beispiel die der Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement, im hybriden Lernmodell. Das heißt, Präsenzunterricht kombiniert mit Home- bzw. Internat-Schooling im wöchentlichen Wechsel." Weiterhin erläutert Richard Dreßel: "Das werden wir auf jeden Fall bis zu unserer Sommer-Familienheimfahrt fortführen, um unser Hygienekonzept einhalten zu können".

Abschließend Udo Panzer zu den Unterrichtsformen im BFW Nürnberg: "Präsenzunterricht ist das Beste für unsere Teilnehmenden. Darauf sind wir perfekt eingerichtet - aber wir können auch die digitalen Lernformen gut abbilden."

Neues aus dem Projekt WBI
Günter Schmid und Petra Hagenauer, Weiterbildungsinitiatoren des BFW Nürnberg, haben für Sie online ein Erklär-Video zum Thema Bayerischer Bildungsscheck erstellt.

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Neues aus dem Projekt WBI

Günter Schmid und Petra Hagenauer, Weiterbildungsinitiatoren des BFW Nürnberg, haben für Sie online ein Erklär-Video zum Thema Bayerischer Bildungsscheck erstellt.

Der Bayerische Bildungsscheck ist ein Gutschein im Wert von 500 Euro. Dieser wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales an bayerische Bürger ausgegeben. Die Schecks werden von namhaften Bildungsanbietern angenommen und mit den Kursgebühren verrechnet. Es stehen insgesamt gut 6000 Bildungsschecks zum Abruf bereit.

Wichtig: Es muss sich um eine Weiterbildung mit digitalen Inhalten handeln. Die Weiterbildungsinitiatoren der bayerischen Staatsregierung sind Ihre Ansprechpartner, die Sie über Fortbildungsmöglichkeiten beraten und Ihren persönlichen Bayerischen Bildungsscheck an Sie ausgeben.

Im Video erklären Ihnen Günter Schmid und Petra Hagenauer vom Berufsförderungswerk Nürnberg (BFW Nürnberg) wie das alles funktioniert:

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