Berufliche Reha - unser Auftrag!

Unfälle, Krankheiten oder seelische Schicksalsschläge können dazu führen, dass Menschen ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Das Berufsförderungswerk (BFW) Nürnberg bietet vielfältige Qualifizierungsangebote, die nachhaltig helfen, in das Arbeitsleben zurückzukehren. Alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sind auf die Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zugeschnitten. Zusätzlich zum Hauptsitz in Nürnberg betreibt das Berufsförderungswerk Nürnberg 17 Außenstellen in Nordbayern und am Übergang nach Baden-Württemberg. Auftraggeber für die Maßnahmen des BFW Nürnberg sind in unterschiedlichem Umfang die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften, die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter.

Aktuelles aus dem BFW Nürnberg

Geschäftsstelle Bayreuth: Unterstützte Beschäftigung bereits seit zwei Jahren erfolgreich
Unterschiedliche Erkrankungen und Biographien erfordern individualisierte Vorgehensweisen. Deshalb bietet das BFW Nürnberg auch Maßnahmen, wie beispielsweise die Berufliche Qualifizierung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung (UB) an.

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Geschäftsstelle Bayreuth: Unterstützte Beschäftigung bereits seit zwei Jahren erfolgreich

Unterschiedliche Erkrankungen und Biographien erfordern individualisierte Vorgehensweisen. Deshalb bietet das BFW Nürnberg auch Maßnahmen, wie beispielsweise die Berufliche Qualifizierung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung (UB) an.

Seit rund zwei Jahren wird die UB auch in der Geschäftsstelle Bayreuth angeboten. Damals startete ein Rehabilitand, dessen kognitive Fähigkeiten aufgrund von Schlaganfällen beeinträchtigt sind. Konzentrations- und Gedächtnisübungen, Gespräche im Betrieb und individuelles Sozial- und Arbeitstraining führten zum Erfolg: Durch den Einsatz des Teams der Geschäftsstelle konnte der Arbeitsplatz des Teilnehmers schließlich erhalten werden. Derzeit befinden sich drei Teilnehmende in der UB in Bayreuth. „Unsere zuletzt gestartete Teilnehmerin ist auf Grund einer Lernbehinderung nicht in der Lage, private oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Trotzdem streben wir gemeinsam ein selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten der Teilnehmerin an“, so Geschäftsstellenleiterin Alina Theil. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern konnte das Team der Geschäftsstelle Bayreuth eine betriebliche Erprobung und einen Fahrdienst organisieren. „Die Arbeit mit den Teilnehmenden der UB-Maßnahme setzt ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl voraus“, erläutert Theil. „Dabei spielt auch die Gestaltung unserer Geschäftsstelle eine Rolle. Im neu renovierten Sozialraum können sich die  Teilnehmenden nicht nur erholen, sondern auch bei Projektarbeiten und in Gesprächen ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen entwickeln und stärken.“

IT_Campus42 erhält Sachspende von GfK
Bereits im Sommer 2017 hatte die GfK dem BFW-Lernbetrieb IT_Campus42 neun gebrauchte Server überlassen. Anfang Dezember fand nun die offizielle Übergabe statt.

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IT_Campus42 erhält Sachspende von GfK

Bereits im Sommer 2017 hatte die GfK dem BFW-Lernbetrieb IT_Campus42 neun gebrauchte Server überlassen. Anfang Dezember fand nun die offizielle Übergabe statt.

Die Geräte, die zwischen drei und fünf Jahre alt sind, hatten einen ursprünglichen Anschaffungswert von je 4.000 bis 6.000 Euro. Aufgrund der Abschreibungsmöglichkeiten besitzen sie allerdings nur noch einen obligatorischen Wert. Da sie in der Ausbildung kaum so ausgelastet werden wie in einem Produktionsbetrieb, sind sie dort noch lange einsatzfähig. Hier wird die Hardware für zahlreiche Projekte genutzt. In Gruppen konfigurieren die Teilnehmenden die Server und entwickeln funktionsorientierte Lösungen.
Die GfK ist bereits schon lange ein wichtiger Kooperationspartner des BFW Nürnberg. Das Marktforschungsinstitut bietet Praktikumsplätze und hat in diesem Zuge bereits Absolventinnen und Absolventen übernommen.  Bei dem Treffen im Reha-Zentrum lobten die Gäste die Ausbildung im BFW Nürnberg.

bbUReha Überzeugt bei Prüfung
Sehr gute Noten bescheinigte der Prüfdienst Arbeitsmarktdienstleistungen (AMDL) den Geschäftsstellen Weiden, Coburg und Ansbach in der Maßnahme bbUReha (begleitete betriebliche Umschulung für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden).

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bbUReha Überzeugt bei Prüfung

Sehr gute Noten bescheinigte der Prüfdienst Arbeitsmarktdienstleistungen (AMDL) den Geschäftsstellen Weiden, Coburg und Ansbach in der Maßnahme bbUReha (begleitete betriebliche Umschulung für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden).

In Coburg und Weiden vergaben die Prüfer jeweils rund 85 Punkte; in Ansbach erhielt die Maßnahme sogar knapp 90 Punkte. Damit wurde der Bundesdurchschnitt, der bei rund 72 Punkten liegt, bei weitem übertroffen. Die guten Ergebnisse spiegeln die hohe Qualität der begleiteten betrieblichen Umschulungen für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden des BFW Nürnberg wieder. Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte Integration der Teilnehmenden in den ersten Arbeitsmarkt.

Nürnberger Christkind spricht Prolog im Reha-Zentrum
Am 4. Dezember besuchte das Nürnberger Christkind die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in der Schleswiger Straße.

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Nürnberger Christkind spricht Prolog im Reha-Zentrum

Am 4. Dezember besuchte das Nürnberger Christkind die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in der Schleswiger Straße.

„Ihr Herrn und Frau’n, die Ihr einst Kinder wart, Ihr Kleinen, am Beginn der Lebensfahrt, ein jeder, der sich heute freut und morgen wieder plagt: Hört alle zu, was Euch das Christkind sagt!“


Wegen der vielen Teilnehmenden sagte das Christkind seinen weltberühmten Prolog, mit dem es traditionell den Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet, gleich zweimal auf. Bei den Umschülerinnen und Umschülern kam die vorweihnachtliche Überraschung gut an. Nach dem Prolog erfüllte das Christkind noch zahlreiche Fotowünsche.


Das BFW Nürnberg bedankt sich bei dem diesjährigen Christkind Rebecca Ammon für ihren Einsatz und dem Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg für Transport und Organisation. Unseren Teilnehmenden, Auftraggebern, Kooperationspartnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschen wir frohe Weihnachten.

 

 

Zweijähriges Forschungsprogramm erfolgreich abgeschlossen
Die vier Berufsförderungswerke Dresden, Goslar, Thüringen und Nürnberg haben ihre Integrationsmaßnahmen für psychisch erkrankte Menschen in den letzten zwei Jahren wissenschaftlich untersuchen lassen.

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Zweijähriges Forschungsprogramm erfolgreich abgeschlossen

Die vier Berufsförderungswerke Dresden, Goslar, Thüringen und Nürnberg haben ihre Integrationsmaßnahmen für psychisch erkrankte Menschen in den letzten zwei Jahren wissenschaftlich untersuchen lassen.

Hierzu wurde das Forschungsprojekt #rehagramm entwickelt, welches vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichfonds für überregionale Vorhaben sowie aus Eigenmitteln finanziert wurde. Inhalt des Projektes war, die Resultate und Umsetzung der bereits bestehenden Konzepte zu untersuchen und einen Zielgruppenabgleich vorzunehmen. Insbesondere die Wirkung der eingesetzten Elemente von Orientierung und Beratung, Qualifizierung, Stabilisierung und Gesundheitsförderung bis hin zur Integrationsunterstützung wurde ermittelt.

Beauftragt für die wissenschaftliche Evaluierung war die INTERVAL GmbH in Berlin sowie der Lehrstuhl für soziale Integration und berufliche Rehabilitation der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Die Wissenschaftler führten in drei Wellen leitfadengestützte Interviews mit psychisch vorerkrankten Rehabilitanden und Rehabilitandinnen durch, um Entwicklungsverläufe der Teilnehmenden zu erkennen. Weiterhin interviewten sie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der beteiligten BFW, Vertretern der Rehabilitationsträger und Unternehmen. Ergänzt wurden die Befragungen durch eine schriftliche Erhebung bei den Teilnehmenden nach Abschluss der jeweiligen Maßnahme, um den Übergang und den Verbleib in Arbeit nach circa sechs Monaten zu erfassen. 

Im BFW Nürnberg wurde die BIK-Maßnahme (Berufliche Rehabilitation in Kooperation) in den Geschäftsstellen Nürnberg-Nord und im Regionalzentrum Bamberg untersucht. Anfang 2018 liegt der Abschlussbericht vor. Das BFW Nürnberg wird sich dann in einem Workshop mit den Ergebnissen beschäftigen.

Weitere Infos zum Gemeinschaftsprojekt #rehagramm erhalten Sie auch hier.

Geschäftsstelle Nürnberg-Nord erweitert Angebot
Seit Dezember 2017 hat nun auch die Geschäftsstelle Nürnberg-Nord die betreute betriebliche Umschulung für Rehabilitanden im Portfolio.

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Geschäftsstelle Nürnberg-Nord erweitert Angebot

Seit Dezember 2017 hat nun auch die Geschäftsstelle Nürnberg-Nord die betreute betriebliche Umschulung für Rehabilitanden im Portfolio.

Im Auftrag der Agenturen für Arbeit Nürnberg und Fürth sowie der Jobcenter Nürnberg Stadt und Land können ab 1. Dezember 2017 Menschen mit Behinderung mit einem 12-wöchigen Vorbereitungskurs in eine  anschließende wohnortnahe betriebliche Umschulung starten. Ziel ist die dauerhafte Teilhabe am Berufsleben an einem gesundheitsangepassten Arbeitsplatz. Das Konzept ist bewährt: An anderen Standorten läuft die sogenannte bbUReha bereits seit einigen Jahren erfolgreich.

Neue Reha-Vorbereitungsmaßnahme trainiert psychosoziale Belastbarkeit und Kulturtechniken
Reha-PORTAL - so heißt die neue Einstiegsförderung zur Stärkung der psychosozialen Belastbarkeit sowie lebens- und arbeitsweltbezogener Kulturtechniken in Vollzeit. In insgesamt 20 Wochen werden die Teilnehmenden auf eine anschließende berufliche Qualifizierung vorbereitet.

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Neue Reha-Vorbereitungsmaßnahme trainiert psychosoziale Belastbarkeit und Kulturtechniken

Reha-PORTAL - so heißt die neue Einstiegsförderung zur Stärkung der psychosozialen Belastbarkeit sowie lebens- und arbeitsweltbezogener Kulturtechniken in Vollzeit. In insgesamt 20 Wochen werden die Teilnehmenden auf eine anschließende berufliche Qualifizierung vorbereitet.

Die achtwöchige Einstiegsphase führt die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in vier Trainingsfeldern durch unterschiedliche Abteilungen des Nürnberger Reha-Zentrums und damit Schritt für Schritt an zukünftige Anforderungen heran. In der anschließenden Vertiefungsphase bearbeiten die Teilnehmenden verschiedene Lernsituationen sowie lebensnahe Aufgabenstellungen und erhalten Fachunterricht.
Während der ganzen Zeit arbeiten Reha-Psychologie und Ausbildung Hand in Hand. Soziales Kompetenztraining, Stressbewältigung und die Förderung der Gesundheitskompetenz stehen so zusammen mit der Ausbildung in Grammatik, Rechtschreibung, Rechnen, EDV und Medienkompetenz auf dem Stundenplan. Ziel ist die Steigerung der psychischen Stabilität und täglichen Belastbarkeit, die Vorbereitung auf qualifizierungs-typische Situationen, die Verbesserung der Wahrnehmung im sprachlichen und mathematischen Bereich und die Förderung der Fitness und Beweglichkeit.
Die Maßnahme Reha-PORTAL startet erstmals am 14. Februar 2018. Aktuell gibt es hierfür noch freie Plätze.

20 Jahre Berufsförderungswerk Nürnberg in Ansbach und Weißenburg
Im Dezember feierten gleich zwei mittelfränkische Standorte - Ansbach und Weißenburg - ihr 20-jähriges Bestehen.

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20 Jahre Berufsförderungswerk Nürnberg in Ansbach und Weißenburg

Im Dezember feierten gleich zwei mittelfränkische Standorte - Ansbach und Weißenburg - ihr 20-jähriges Bestehen.

In beiden Geschäftsstellen des BFW Nürnberg werden neben den drei klassischen Förderkonzepten – der Rehabilitation in Kooperation mit Betrieb und Berufsschule (RIB), der Integrationsmaßnahme zur direkten Wiedereingliederung (IWR) und der Beruflichen Integration durch Kooperation für psychisch vorerkrankte Personen (BIK) – individuelle Programme angeboten. „In Weißenburg kommen verstärkt Einzelcoachings in Kooperation mit dem Jobcenter Weißenburg hinzu“, erläutert Thorsten Michel, der die dortige Geschäftsstelle leitet. Petra Trautner, Leiterin der Geschäftsstelle Ansbach, ergänzt: „Wir engagieren uns zudem bei der beruflichen Integration von Jugendlichen, aber auch von Frauen. Aktuell bieten wir beispielsweise zum fünften Mal das Programm „FiA – Frauen in Arbeit“ im Auftrag des Jobcenter der Stadt Ansbach an.“

Insgesamt mehr als 3.000 Teilnehmende haben in den beiden Geschäftsstellen Ansbach und Weißenburg bereits den Sprung ins neue Arbeitsleben gewagt – und das oft mit großem Erfolg. Erst Ende November haben beispielsweise gleich drei Berufsabsolventen, die das Team der Ansbacher BFW-Geschäftsstelle bei der betrieblichen Umschulung begleitet hatte, den Staatspreis der Regierung von Mittelfranken für herausragende schulische Leistungen erhalten.

Berufskundliche Infotage - Rehaberater zu Besuch im Reha-Zentrum
Während der zweitägigen Veranstaltung versorgte das BFW seine Gäste in Vorträgen, Führungen und Exkursionen zum wiederholten Male mit wertvollen Informationen.

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Berufskundliche Infotage - Rehaberater zu Besuch im Reha-Zentrum

Während der zweitägigen Veranstaltung versorgte das BFW seine Gäste in Vorträgen, Führungen und Exkursionen zum wiederholten Male mit wertvollen Informationen.

Die Leiterin der Abteilung Rehabilitation/Teilhabe der DRV Nordbayern Sandra Naether und die Geschäftsführerin des BFW Nürnberg Dr. Susanne Gebauer eröffneten die zweitägige Veranstaltung vor einem interessierten Publikum. In diesem Jahr standen unter anderem Einblicke in die Arbeit des Forschungsprogramms #rehagramm, Wissenswertes aus dem BFW Nürnberg zum Thema Arbeitswelt 4.0 und der Besuch bei regionalen Unternehmen auf dem Programm der BKI. Die Reha-Beraterinnen und
-Berater der Deutschen Rentenversicherung aus Bayern konnten sich zudem über das BFW-eigene Teilnehmer-Intranet sowie die Arbeitsabläufe im Vertrieb der Übungsfirma scriptaplus GmbH informieren. Die Betriebsbesichtigungen am zweiten Veranstaltungstag fanden großen Zuspruch bei den Gästen: Besichtigt wurden die Firmen Schmidbauer GmbH Co. KG, LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG und das Bioland KräuterGut Dworschak-Fleischmann. Zwischen den Programmpunkten blieb genügend Zeit für ausführliches Netzwerken und gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Individuelle Förderung
DATEV Grundlagen, Jumping Fitness oder ein Vortrag über Positive Psychologie: Das Kursangebot im Reha-Zentrum ist genauso breit gefächert wie der Förderbedarf der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. Anfang Oktober kamen abermals neue Programmpunkte hinzu.

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Individuelle Förderung

DATEV Grundlagen, Jumping Fitness oder ein Vortrag über Positive Psychologie: Das Kursangebot im Reha-Zentrum ist genauso breit gefächert wie der Förderbedarf der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. Anfang Oktober kamen abermals neue Programmpunkte hinzu.

4. Oktober 2017 in der Aula des Reha-Zentrums: Rund 80 Umschüler und Umschülerinnen lauschen aufmerksam dem Vortrag zum Thema „Glücksfaktor“ von Helen Schropp. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit war auf Wunsch der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eingeladen worden.

Ermöglicht wurde dieser ausbildungsergänzende Ausflug in die Positive Psychologie durch die „PlusPunkte“ – so heißt das Zusatzangebot zur individuellen Förderung im Reha-Zentrum des BFW Nürnberg. Für das Programm sind im Stundenplan eigens Zeitfenster eingeplant. In Abstimmung mit dem Reha-Team können die Teilnehmenden selbst entscheiden, welche Themen sie belegen. Jedes Quartal gibt es eine neue umfangreiche Liste mit den unterschiedlichsten Angeboten. Neben fachlicher Qualifizierung können hier auch Inhalte zur Verbesserung von Schlüssel- und Gesundheitskompetenzen ausgewählt werden. Seit Oktober stehen beispielsweise DATEV Grundlagen für Rechnungswesen, Erste Hilfe, Autogenes Training, Mindmapping oder Deutsch für Nichtmuttersprachler auf dem persönlichen Stundenplan.

Fit für Buchführung 4.0 - Erfahrungsaustausch mit der DATEV
Mitarbeiterinnen der DATEV besuchten im September das kaufmännischen Center des BFW Nürnberg. Das Treffen bildete den Auftakt zur Wiederbelebung der DATEV-Partnerschaft für Bildung, die in früheren Jahren schon einmal bestand.

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Fit für Buchführung 4.0 - Erfahrungsaustausch mit der DATEV

Mitarbeiterinnen der DATEV besuchten im September das kaufmännischen Center des BFW Nürnberg. Das Treffen bildete den Auftakt zur Wiederbelebung der DATEV-Partnerschaft für Bildung, die in früheren Jahren schon einmal bestand.


Richard Dreßel, Leiter Center kaufmännische Ausbildung und seine Mitarbeiterinnen Ingrid Anton und Karin Manrique-Schwarz hatten Heike Lauber und Claudia Schultheiß von der DATEV zum Erfahrungsaustausch ins BFW Nürnberg eingeladen. Nach einem Rundgang durch das Reha-Zentrum wurden die neuen Herausforderungen der Arbeit 4.0 diskutiert. Im Zuge der Digitalisierung werden Industrie und Handel im Bereich Bildung neue Wege einschlagen müssen.


Die DATEV ist ein kompetenter und verlässlicher Partner, wenn es um die Frage geht, wie die Arbeitsplätze in Steuerbüro oder Buchhaltung in der Zukunft aussehen werden? Und wie die Ausbildung für diese Berufe gestaltet sein, damit eine erfolgreiche Integration der Teilnehmenden des Berufsförderungswerks weiterhin gelingt? Großes Interesse bei den beiden Vertreterinnen der DATEV fand indes das moderne Ausbildungskonzept des BFW Nürnberg, das ganz konkret auf die Integration von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in den ersten Arbeitsmarkt ausgerichtet ist - angefangen von der „Handlungsorientierten Ausbildung“, die Lernbetriebskonzeption der scriptaplus GmbH, über die Ausstattung der Ausbildungsräume bis hin zum E-Learning und der Auswahl der Software wie SAP.


Ziel der DATEV-Partnerschaft für Bildung soll es in Zukunft sein, dass die Teilnehmenden sich schon während ihrer Ausbildung im BFW Nürnberg mit der Software „DATEV pro für Unternehmen“ vertraut machen können. Im ersten Schritt soll dies über das „PlusPunkte“ Kursangebot geschehen. Teilnehmende, die ihren zukünftigen Arbeitsplatz im Rechnungswesen sehen, sollen neben SAP auch DATEV zu ihren Kompetenzen zählen dürfen.

(Das Foto zeigt: Heike Lauber und Claudia Schultheiß von der DATEV (2. und 3. v. l.) mit Richard Dreßel, Leiter des Centers für kaufmännische Qualifizierung und den Reha-Ausbilderinnen Ingrid Anton und Karin Manrique-Schwarz (1. und 2. v. r.))