Berufliche Reha - unser Auftrag!

Unfälle, Krankheiten oder seelische Schicksalsschläge können dazu führen, dass Menschen ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Das Berufsförderungswerk (BFW) Nürnberg bietet vielfältige Qualifizierungsangebote, die nachhaltig helfen, in das Arbeitsleben zurückzukehren. Alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sind auf die Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zugeschnitten. Zusätzlich zum Hauptsitz in Nürnberg betreibt das Berufsförderungswerk Nürnberg 17 Außenstellen in Nordbayern und am Übergang nach Baden-Württemberg. Auftraggeber für die Maßnahmen des BFW Nürnberg sind in unterschiedlichem Umfang die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften, die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter.

Aktuelles aus dem BFW Nürnberg

40 Jahre BFW Nürnberg - Sonderseite zum Jubiläumsjahr

2018 feiert das BFW Nürnberg 40-jähriges Bestehen. Auf unserer Sonderseite  finden Sie alles rund um das Jubiläumsjahr sowie spannende Einblicke in vier Jahrzehnte berufliche Rehabilitation in Nordbayern.

Lernbetrieb abwatec erhält kostenlose neue Pumpe

Hochwertiges Geschenk für BFW-Lernbetrieb abwatec
Pumpe für Übungszwecke, kostenlos und frei Haus!

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Lernbetrieb abwatec erhält kostenlose neue Pumpe
Hochwertiges Geschenk für BFW-Lernbetrieb abwatec

Pumpe für Übungszwecke, kostenlos und frei Haus!

Arbeitsmaterialien und Übungsgerätschaften bereitzustellen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung, ist Aufgabe des BFW Nürnberg. Neuanschaffungen sind häufig mit hohen Kosten verbunden.

Anders im jüngsten Fall im Lernbetrieb abwatec: Im Mai 2018 besuchten Ausbilder und Teilnehmende auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien den Messestand der Caprari Pumpen GmbH und stellten dort das BFW Nürnberg vor. Seitdem steht Reha-Ausbilder Andreas Müller in Kontakt mit dem Pumpenhersteller. Im November 2018 erhält Reha-Ausbilder Andreas Müller vom Außendienst-Mitarbeiter des Pumpenherstellers, Matthias Di Cello,  die Anfrage, ob das BFW Interesse an einer Tauchmotor-Pumpe hätte. Di Cello wörtlich: „Wir würden dem BFW gerne etwas Gutes tun!“. „Als das Ausmustern der ungebrauchten Pumpe anstand, erinnerte sich Herr Di Cello ans BFW Nürnberg“, so Müller erfreut. In dem großzügigen Angebot war eine kostenlose Anlieferung enthalten.

Das BFW bedankt sich herzlich für die großzügige Spende im Wert von ca. 2.000 Euro und das Engagement von Matthias Di Cello!

logo rehapro, Projekt

Presseberichterstattung Rehapro
Am 23. November berichteten der Radiosender Charivari und die Nürnberger Nachrichten über die Projekte von Rehapro insbesondere über Elan.

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logo rehapro, Projekt
Presseberichterstattung Rehapro

Am 23. November berichteten der Radiosender Charivari und die Nürnberger Nachrichten über die Projekte von Rehapro insbesondere über Elan.

Radiosender Charivari
Hier finden Sie den Live-Mitschnitt des Radiosenders Charivari vom 23. November im MP3-Format.

 

Auszug Nürnberger Nachrichten
"Im Beruf wieder Fuß fassen" Regionale Jobcenter starten Modellprojekt für Arbeitslose - Langzeitarbeitslosigkeit ist eine der größten Herausforderungen für jeden Arbeitsmarkt: Je länger eine Person ohne Arbeit bleibt, desto schwerer wird es für sie, in einem neuen Job Fuß zu fassen. Das Modellprojekt „Elan“ bietet aus einer Hand, was dem entgegenwirkt.


Nicht selten schleppen langzeitarbeitslose Menschen ein Riesenbündel an gesundheitlichen und persönlichen Einschränkungen mit sich herum. Sie haben Schulden, die ihnen über den Kopf wachsen, familiäre Probleme und vieles mehr. Alles das hindert sie an der Wiederaufnahme von Arbeit. „Dabei hätten viele von ihnen gute Aussichten, sich mit Hilfe einer beruflichen Rehabilitation wieder einzugliedern“, weiß die Leiterin der Abteilung Teilhabe/Rehabilitation bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Nordbayern, Sandra Naether.


Die RV Nordbayern, Bayern Süd und Schwaben sowie die regionalen Jobcenter haben nun ein Pilot- und Kooperationsprojekt namens Elan entwickelt, mit dem Langzeitarbeitslose mit Reha-Potenzial, die Leistungen nach SBG II Sozialgesetzbuch erhalten, nach bestimmten Methoden identifiziert und zügig und unbürokratisch in ein Reha-Verfahren gebracht werden. Die individuellen Vermittlungshindernisse werden gemeinsam mit dem Betroffenen ermittelt und Hilfe aus einer Hand geboten.


Um die komplexen Fälle passgenau betreuen und ein Maßnahmenpaket schnüren zu können, holen DRV und Jobcenter die Expertise der Berufsförderungswerke (Bfw) Nürnberg und München ein. Ziel ist es, die Betroffenen in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu bringen, damit sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und einen Versicherungsschutz aufbauen können. Für die Teilnahme am Projekt besteht keine Altersbeschränkung. Wer mitmachen will, muss lediglich einen Antrag bei der DRV stellen. Das Formblatt dazu ist leicht auszufüllen. Notfalls hilft das Jobcenter. Ihm obliegt es auch, die möglichen Teilnehmer anzusprechen und zu motivieren.


Die Förderung erstreckt sich über neun Monate. Das ist ein Novum. Normalerweise haben derartige Maßnahmen eine kürzere Laufzeit. Neu ist ebenfalls die neunmonatige Nachbetreuung, die von den Bfw unterstützt wird. Das gibt nach den Worten der Geschäftsführerin des Bfw Nürnberg, Susanne Gebauer, nicht nur dem wieder in die Arbeitswelt einzugliedernden Arbeitnehmer Sicherheit, sondern auch dem potenziellen Arbeitgeber. Sollten Probleme auftreten, haben beide einen Ansprechpartner, der sich kümmert. Bericht von Uschi Assfalg, NN Ausgabe 23. November 2018

 

Rentenversicherung Nordbayern
Weitere Infos der deutschen Rentenversicherung Nordbayern zum Projekt Elan finden Sie hier.

Kunsthalle Schweinfurt, Unternehmerfruehstueck, Beckhaeuser, Rede, 10 Rezepte

Unternehmerfrühstück in stilvollem Ambiente
Zum siebten Mal folgten rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer der Region Unterfranken der Einladung der BFW-Standorte Bad Neustadt an der Saale, Würzburg und Schweinfurt.

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Kunsthalle Schweinfurt, Unternehmerfruehstueck, Beckhaeuser, Rede, 10 Rezepte
Unternehmerfrühstück in stilvollem Ambiente

Zum siebten Mal folgten rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer der Region Unterfranken der Einladung der BFW-Standorte Bad Neustadt an der Saale, Würzburg und Schweinfurt.

Die Veranstaltung findet stets an außergewöhnlichen Orten statt – diesmal traf man sich in der Kunsthalle Schweinfurt. In der aktuellen Ausstellung des Bad Windsheimer Künstlers Gerhard Rießbeck begrüßten zunächst die Geschäftsführerin des BFW Dr. Susanne Gebauer sowie Daniela Barthelmes, Peter Kroll und Detlef Wieland aus den Standorten Bad Neustadt an der Saale, Würzburg und Schweinfurt die teilnehmenden Firmen.

In der ehemaligen Schwimmhalle fesselten interessante Vorträge zu den Themen:

Suche „Persönlichkeiten“ für mein Unternehmen
Der Vortrag von Sozialpädagogin Daniela Barthelmes handelte davon, die unterschiedlichen Stile und besonderen Ausprägungen von Menschen  zu nutzen. Jede Stelle hat andere Anforderungen – Personalabteilungen haben deshalb die Pflicht, sich vorher Gedanken zu machen, was für eine offene Stelle gefordert ist. Ein tolles Beispiel aus der Hotelerie machte die Kernbotschaft begreiflich. Vortrag als pdf

Persönlichkeitsprofile von Bewerberinnen und Bewerbern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Assessment-Experte Steffen Schöner und Psychologin Caroline Sommer präsentierten Inhalte zu den Themen Recruiting, Erkennen von Stärken und Schwächen sowie effiziente Stellenbesetzung. Sie brachten anschaulich näher, dass es sich lohnt, genau hinzusehen: Welche Ausprägung hat die vorhandene Diagnose im Einzelnen wirklich? Eventuell bringt eine vorhandene Auffälligkeit für das Unternehmen sogar einen Vorteil. Welche Informationen will ich von potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gespräch erhalten und welche Wege und Mittel stehen mir dafür zur Verfügung? Vortrag als pdf

10 Rezepte gegen das „Fachkräfte-Leiden“
Der externe Referent Michael Beckhäuser vom Unternehmen  Beckhäuser Personal & Lösungen ist Spezialist für die Besetzung anspruchsvoller Fach- und Führungspositionen. Er veranschaulichte zehn Ansätze, den Fachkräftemangel in Firmen zu beseitigen. Beckhäuser wies die teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmern darauf hin, worauf sie im Auswahlverfahren achten sollten. Der Profi zeigte auf,  was Bewerberinnen und Bewerbern erwarten, und wie man erfolgreich offene Stellen besetzt. Klar ist, dass aktuell qualifizierte Fachkräfte eine gute Auswahl auf dem Arbeitsmarkt haben. „Unternehmen müssen ihren USP klarstellen; sich von anderen Arbeitgebern abheben“ so seine Kernbotschaft.

Neben der Stärkung am Buffet profitierten die Gäste vom anschließenden lockeren Zusammensein, während dem Sie den Referentinnen und Referenten im Nachgang die eine oder andere Frage in lockerer Atmosphäre stellen konnten. Offene Gespräche und Diskussionen sowie eine Führung durch die Kunsthalle rundeten die sehr gut besuchte Veranstaltung ab. Ausblick: Die unterfränkischen BFW sind bereits auf der Suche nach einer ansprechenden Lokation in Würzburg für das Unternehmerfrühstück 2019.
16. November 2018

Verena Bentele ist die neue Vorsitzende der Gesellschafterversammlung
Die Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg hat eine neue Vorsitzende: Verena Bentele wurde bei der Sitzung am 19. Juli 2018 gewählt. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Ulrike Mascher, die seit 2008 den Vorsitz führte.

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Verena Bentele ist die neue Vorsitzende der Gesellschafterversammlung

Die Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg hat eine neue Vorsitzende: Verena Bentele wurde bei der Sitzung am 19. Juli 2018 gewählt. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Ulrike Mascher, die seit 2008 den Vorsitz führte.

Verena Bentele machte als zwölffache Paralympicssiegerin im Biathlon und Skilanglauf den Behindertensport in Deutschland populär. Nach ihrer aktiven Sportlerinnen-Karriere und mit dem Magisterabschluss in Literaturwissenschaften startete sie ihre berufliche Karriere als selbstständiger Coach. Im Januar 2014 wurde sie zur Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ernannt. Im Mai 2018 gab die 36-jährige das Amt ab und wurde mit überwältigender Mehrheit zur Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland gewählt.

Sowohl in ihrer Funktion als Präsidentin des VdK Deutschland als auch als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg löst Verena Bentele Ulrike Mascher ab. Die 79-jährige hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Das BFW Nürnberg dankt Frau Mascher herzlich für die über 10-jährige, ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzende seiner Gesellschafterversammlung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Frau Bentele.

 

Foto: Susie Knoll

20 Jahre Geschäftsstelle Bamberg, Coburg und Schweinfurt, 27. November 2018

20 Jahre berufliche Rehabilitation in Bamberg, Coburg und Schweinfurt – ein guter Grund zu feiern.
Unsere regionalen, wohnortnahen Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben umfassen die Schwerpunkte Prävention, Diagnostik, Beratung, Qualifizierung und Integration. Sie richten sich an benachteiligte und behinderte Menschen unterschiedlichsten Lebensalters mit dem Ziel der dauerhaften Teilhabe am Arbeitsleben. Seit 20 Jahren bestehen unsere Geschäftsstellen in Bamberg, Coburg und Schweinfurt. Am 27. November sind unsere wichtigsten Kooperationspartner, die Leistungsträger und die Unternehmen in der Region, unserer Einladung zu einem geselligen und informativen Nachmittag gefolgt.

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20 Jahre Geschäftsstelle Bamberg, Coburg und Schweinfurt, 27. November 2018
20 Jahre berufliche Rehabilitation in Bamberg, Coburg und Schweinfurt – ein guter Grund zu feiern.

Unsere regionalen, wohnortnahen Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben umfassen die Schwerpunkte Prävention, Diagnostik, Beratung, Qualifizierung und Integration. Sie richten sich an benachteiligte und behinderte Menschen unterschiedlichsten Lebensalters mit dem Ziel der dauerhaften Teilhabe am Arbeitsleben. Seit 20 Jahren bestehen unsere Geschäftsstellen in Bamberg, Coburg und Schweinfurt. Am 27. November sind unsere wichtigsten Kooperationspartner, die Leistungsträger und die Unternehmen in der Region, unserer Einladung zu einem geselligen und informativen Nachmittag gefolgt.

Die Jubiläumsfeier begann mit Grußworten und Rückblicken von Sandra Naether (Leitende Verwaltungsdirektorin DRV Nordbayern), von Wolfgang Metzner (Dritter Bürgermeister Stadt Bamberg) und Dr. Susanne Gebauer (Geschäftsführerin Berufsförderungswerk Nürnberg). Anschließend folgte ein abwechslungsreiches – mit lustigen Anekdoten gespicktes Interview- mit den Geschäftsstellenleitungen Beate Cöster, Anja Boller und Detlef Wieland. Moderator Johannes Keppner vom Radio Gong führte gekonnt durch den Nachmittag.

Die Gastrednerin Dr. Patricia Heufers, Senior Expert Diversity & Inclusiveness bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH, hielt einen informativen Vortrag zum Thema „Diversity als Chance – Vorteile von Vielfalt in der Arbeitswelt“. Sie stellte unter anderem Ergebnisse von Studien vor, aus denen hervorgeht, inwieweit das Thema „Diversity“ aktiv und bewusst gelebt wird. „Für einige Mittelstandsunternehmen ist Vielfalt bereits Teil der Arbeit. In den meisten Fällen allerdings sind das gar keine bewussten Prozesse“, so Heufers. Je mehr aber Unternehmen aktiv auf Unterschiedlichkeit in der Arbeitswelt setzen, desto mehr sichern sie sich den Erfolg dieser Strategie - nachweisbare Vorteile sind kreativere Lösungen, effektivere Ergebnisse und größere die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Der Dialog am Buffet rundete den Nachmittag ab. Auf Wunsch konnten die Teilnehmer an einer Führung durch das imposante Gebäude teilnehmen, das erst vor zwei Jahren bezogen wurde.
27. November 2018

360 Grad
Bummeln Sie mit uns über den Nürnberger Christkindlesmarkt.

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360 Grad

Bummeln Sie mit uns über den Nürnberger Christkindlesmarkt.

Sie finden hier nähere Infos und Bilder zu den einzelnen Stationen des über die Grenzen bekannten Marktes.

 

Das Berufsförderungswerk Nürnberg wünscht Ihnen eine besinnliche und ruhige Vorweihnachtszeit.

BKI Berufskundliche Infotage Frau Dr. Gebauer neue Berufe

Berufskundliche Infotage 2018
Jährlich finden die berufskundlichen Infotage für Mitarbeitende der DRVen Regional sowie der DRV Bund statt. Das BFW Nürnberg informiert dabei umfassend über aktuelle Themen und bietet die Möglichkeit, regionale Betriebe zu besuchen.

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BKI Berufskundliche Infotage Frau Dr. Gebauer neue Berufe
Berufskundliche Infotage 2018

Jährlich finden die berufskundlichen Infotage für Mitarbeitende der DRVen Regional sowie der DRV Bund statt. Das BFW Nürnberg informiert dabei umfassend über aktuelle Themen und bietet die Möglichkeit, regionale Betriebe zu besuchen.

Eine Info zur geplanten Einführung des Berufsbildes Kaufmann/-frau im E-Commerce, eine Präsentation zum Assessment für Fahrlehrer und Infos zu ersten Ergebnissen aus der Vorbereitungsmaßnahme Reha-PORTAL eröffneten die zweitägige Veranstaltung. Ebenfalls vorgestellt wurde das in der regionalen Qualifizierung von den Arbeitsagenturen nachgefragte Angebot „Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit besonders betroffener behinderter Menschen (DIA-AM)“. Bei Bedarf kann diese Maßnahme auch für Versicherte der DRV durchgeführt werden.  

Ein „Marktplatz“ bot den Gästen die Möglichkeit, sich an einzelnen Ständen intensiver über die Themen vom Vormittag zu informieren. Am Nachmittag berichteten nach einem Fachvortrag zur psychischen Gesundheit Ausbilder aus dem Lernbetrieb abwatec über Veränderungen im Berufsbild der Fachkräfte für Abwassertechnik und luden am zweiten Tag der Veranstaltung zur Besichtigung des Klärwerks in Fürth. 

 „Nur so kann ein realistischer Eindruck für dieses Berufsbild entstehen“, ist sich Reha-Ausbilder
Andreas Müller sicher. Nach Informationen zu Veränderungen von Ausbildungsinhalten im Bereich der Elektro-, IT- und metallverarbeitenden Berufe traf man sich zum Erfahrungsaustausch. Am zweiten Tag wurden neben dem Besuch im Klärwerk Fürth Führungen durch zwei Kooperations-Betriebe des BFW angeboten: Interprecise Donath GmbH aus Obermichelbach und Adapterbau Kokott GmbH & Co. KG aus Schnaittach stellten ihren Betrieb vor und beantworteten Fragen der Gäste. 22. bis 23. Oktober 2018

Besuch aus Berlin
Am ersten Oktober, sechs Monate nach Amtsantritt als Bundesminister für Arbeit und Soziales, informierte sich Hubertus Heil direkt vor Ort über das Berufsförderungswerk Nürnberg und deren Maßnahmen. „Wie sie alle wissen, bin ich noch ganz neu. Berufliche Reha ist enorm wichtig; deswegen bin ich hier und möchte mir gern vor Ort ein Bild verschaffen“. Ebenfalls mit von der Partie: Ulrike Mascher (Ehrenpräsidentin des VDK Deutschland), Verena Bentele (Biathlon-Star der Paralympics, VDK Präsidentin und seit diesem Jahr Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg), Kerstin Gardill (Kandidatin für die bay. Landtagswahl), Bundestagsabgeordneter Martin Burkert, Werner Krempl (Vorsitzender der Geschäftsführung der Dt. Rentenversicherung Nordbayern und Verwaltungsratsvorsitzender des BFW Nürnberg) und Niels Reith (Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke).

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Besuch aus Berlin

Am ersten Oktober, sechs Monate nach Amtsantritt als Bundesminister für Arbeit und Soziales, informierte sich Hubertus Heil direkt vor Ort über das Berufsförderungswerk Nürnberg und deren Maßnahmen. „Wie sie alle wissen, bin ich noch ganz neu. Berufliche Reha ist enorm wichtig; deswegen bin ich hier und möchte mir gern vor Ort ein Bild verschaffen“. Ebenfalls mit von der Partie: Ulrike Mascher (Ehrenpräsidentin des VDK Deutschland), Verena Bentele (Biathlon-Star der Paralympics, VDK Präsidentin und seit diesem Jahr Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg), Kerstin Gardill (Kandidatin für die bay. Landtagswahl), Bundestagsabgeordneter Martin Burkert, Werner Krempl (Vorsitzender der Geschäftsführung der Dt. Rentenversicherung Nordbayern und Verwaltungsratsvorsitzender des BFW Nürnberg) und Niels Reith (Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke).

Das BFW Nürnberg, in der Funktion als bundesweit aktiver Chancengeber für Rehabilitanden, war über das Interesse und den spontan anberaumten Besuch hoch erfreut. Geschäftsführerin Dr. Susanne Gebauer und Udo Panzer, der Geschäftsfeldleiter Qualifizierung und Integration, stellten das BFW und seine Aufgaben vor. Besonders interessiert zeigte sich Hubertus Heil an den eingereichten Vorschlägen für das Programm „rehapro“, ein Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation. Drei eingereichte Projekte sollen hier Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos sind, wieder in Arbeit bringen.


Gerne nahm der Minister Hinweise zur befürchteten Statusfeststellung entgegen: Wann liegt ein anerkannter Reha-Fall vor? Sind Menschen 45+ Rehabilitanden? Wie funktioniert die Reha-Fallfeststellung der Jobcenter gemäß Hartz4-Gesetzgebung?


Er stellte mit Stolz fest: „Die Rehabilitation in Deutschland läuft, verglichen mit anderen Ländern, perfekt ab. Allerdings müssen Vermittlungshemmnisse dringend abgebaut werden.“
Besonderer Höhepunkt der Veranstaltung waren die Vorstellungen von drei aktuell Teilnehmenden. Gerne und völlig unaufgeregt standen sie dem Minister Rede und Antwort und berührten eindrucksvoll mit Ihren persönlichen Geschichten. Hubertus Heil ließ sich den Weg der drei ins Berufsförderungswerk Nürnberg genau beschreiben.


Das komplette Gremium besuchte abschließend zwei Ausbildungskurse im Haus. Beim ersten Stopp, dem Kurs der Verwaltungsfachangestellten in der Übungs-Gemeinde „Bayersburg“, konnten sich die Gäste ein Bild über die praxisnahe Ausbildung und die motivierten Teilnehmer machen. Nach einem intensiven Austausch mit den angehenden Verwaltungsfachangestellten trug sich der Minister noch ins Goldene Buch ein. Es folgte ein Abstecher zum Kurs der geprüften Qualitätsfachleute. Beeindruckt von der technischen Ausstattung und der kurzen praktischen Vorführung endete der rund neunzigminütige Besuch.  1. Oktober 2018