Berufliche Reha - unser Auftrag!

Unfälle, Krankheiten oder seelische Schicksalsschläge können dazu führen, dass Menschen ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Das Berufsförderungswerk (BFW) Nürnberg bietet vielfältige Qualifizierungsangebote, die nachhaltig helfen, in das Arbeitsleben zurückzukehren. Alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sind auf die Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zugeschnitten. Zusätzlich zum Hauptsitz in Nürnberg betreibt das Berufsförderungswerk Nürnberg 17 Außenstellen in Nordbayern und am Übergang nach Baden-Württemberg. Auftraggeber für die Maßnahmen des BFW Nürnberg sind in unterschiedlichem Umfang die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften, die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter.

Aktuelles aus dem BFW Nürnberg

40 Jahre BFW Nürnberg - Sonderseite zum Jubiläumsjahr

2018 feiert das BFW Nürnberg 40-jähriges Bestehen. Auf unserer Sonderseite  finden Sie alles rund um das Jubiläumsjahr sowie spannende Einblicke in vier Jahrzehnte berufliche Rehabilitation in Nordbayern.

Verena Bentele ist die neue Vorsitzende der Gesellschafterversammlung
Die Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg hat eine neue Vorsitzende: Verena Bentele wurde bei der Sitzung am 19. Juli 2018 gewählt. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Ulrike Mascher, die seit 2008 den Vorsitz führte.

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Verena Bentele ist die neue Vorsitzende der Gesellschafterversammlung

Die Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg hat eine neue Vorsitzende: Verena Bentele wurde bei der Sitzung am 19. Juli 2018 gewählt. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Ulrike Mascher, die seit 2008 den Vorsitz führte.

Verena Bentele machte als zwölffache Paralympicssiegerin im Biathlon und Skilanglauf den Behindertensport in Deutschland populär. Nach ihrer aktiven Sportlerinnen-Karriere und mit dem Magisterabschluss in Literaturwissenschaften startete sie ihre berufliche Karriere als selbstständiger Coach. Im Januar 2014 wurde sie zur Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ernannt. Im Mai 2018 gab die 36-jährige das Amt ab und wurde mit überwältigender Mehrheit zur Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland gewählt.

Sowohl in ihrer Funktion als Präsidentin des VdK Deutschland als auch als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg löst Verena Bentele Ulrike Mascher ab. Die 79-jährige hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Das BFW Nürnberg dankt Frau Mascher herzlich für die über 10-jährige, ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzende seiner Gesellschafterversammlung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Frau Bentele.

 

Foto: Susie Knoll

Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation
Am 14. Juni 2018 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt.

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Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation

Am 14. Juni 2018 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der Berufsförderungswerke und ihres Bundesverbandes war groß. Mit 80 Anmeldungen aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht. Zu den Gästen zählten zahlreiche Abgeordnete, die die Gelegenheit nutzen, sich über aktuelle Trends der beruflichen Rehabilitation, gute Beispiele der Zusammenarbeit mit Berufsförderungswerken und die Personalstrategien des renommierten Softwareunternehmens SAP u. a. zum Themenfeld Inklusion und Diversity zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
In ihrer Begrüßung skizzierte die Vorsitzende des BV BFW und Geschäftsführerin des BFW Nürnberg, Dr. Susanne Gebauer (s. Foto) die künftigen Schwerpunktthemen des Verbandes und seiner Mitglieder und ging auf die verschiedenen Aktivitäten im Jubiläumsjahr ein. Neben den etablierten Themen wie die Zusammenarbeit mit Unternehmen verwies sie vor allem auf die guten Ansätze und großen Chancen des Bundesprogramms „rehapro“. Hier sei die noch engere Vernetzung aller beteiligten Akteure gefragt, um eine zukunftsfähig Rehabilitation zu gestalten. „Gemeinsam wollen wir daran mitarbeiten, innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen“, so die Botschaft von Dr. Susanne Gebauer.
Den Stellenwert von „rehapro“ betonte auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anette Kramme in ihrem Grußwort. Außerdem nutzte die Politikerin die Gelegenheit, die erfolgreiche und wichtige Arbeit der Berufsförderungswerke in den vergangenen 50 Jahren zu würdigen. Die BFW hätten einen wesentlichen Grundstein für das System der beruflichen Rehabilitation in Deutschland gelegt und es in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt.
Wie das weltweit agierende Unternehmen SAP in Zeiten des Fachkräftemangels die Themen Inklusion und Diversity umsetzt, stellte Cawa Younosi, Head of Human Resources Germany SAP SE & SAP Deutschland den Gästen des Parlamentarischen Abends eindrücklich vor. Inklusion sei für SAP ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und Teil der Gesamtstrategie. Wichtig sind hierbei individuelle und flexible Angebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie zum Beispiel die Möglichkeit, in Teilzeit Führungsaufgaben zu übernehmen. Menschen mit Beeinträchtigungen setzt SAP stärkenorientiert ein und begreift sie als „differently-abled-people“. Dies seien auch zentrale Bestandteile des fortgeschriebenen Aktionsplans 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit den BFW arbeitet SAP bereits an verschiedenen Stellen zusammen.
Von den Aktivitäten und der Kooperation beeindruckt, ermutigte die Ehrenpräsidentin des Sozialverband VdK, Ulrike Mascher alle Gäste, das umfassende Potenzial der BFW in den Feldern Gesundheit und Arbeit auch in Zukunft zu nutzen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Sichtbar wurde dieses Potenzial am Beispiel von Ute Freydank und ihrem Arbeitgeber Vivantes – größter kommunaler Klinikträger Deutschlands. Aufgrund einer Augenerkrankung erblindete die Physiotherapeutin. Dank der langjährigen und individuellen Begleitung durch das BFW Halle und die enge Zusammenarbeit mit ihrem Arbeitgeber und den direkten Vorgesetzten Matthias Klitzke und Sybille Völschow kann Ute Freydank ihren Beruf im Vivantes Klinikum im Friedrichshain weiter uneingeschränkt und selbstbestimmt ausüben.
Nähere Informationen zum Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke finden Sie hier.

 

 

Qualitätsfachleute - Erster Jahrgang startet in den Beruf
Seit zwei Jahren bildet das BFW Nürnberg zur/zum Qualitätsfachfrau /-mann aus. Im Juli starten nun die ersten Absolventinnen und Absolventen in den Beruf.

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Qualitätsfachleute - Erster Jahrgang startet in den Beruf

Seit zwei Jahren bildet das BFW Nürnberg zur/zum Qualitätsfachfrau /-mann aus. Im Juli starten nun die ersten Absolventinnen und Absolventen in den Beruf.

Im Juni findet die praktische Prüfung statt. Inhalt ist hier die Planung, Auswertung und Dokumentation in der Qualitätstechnik.Auch geprüft werden  Fertigungsprüftechniken wie Prüfplanung und das Erstellen von Prüfplänen unter messtechnischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Zudem ist die Optimierung von Prüfplänen Teil des praktischen Tests.


Der Arbeitsmarkt zeigt bereits großes Interesse an dem Berufsbild:  Drei der sieben Absolventinnen und Absolventen konnten direkt im Praktikum punkten und haben ihren Arbeitsvertrag bereits in der Tasche. Aber auch die anderen Teilnehmenden haben gute Chancen, auf dem Arbeitsmarkt integriert zu werden. Das liegt nicht zuletzt an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten: Qualitätsfachleute können in nahezu allen Bereichen der Industrie eingesetzt werden, wie beispielsweise in Produktionsbetrieben als auch in Unternehmen, die in der Entwicklung arbeiten. Sie gewährleisten eine gleichbleibend hohe Qualität hergestellter Waren - eine gefragte Leistung in der digitalisierten Arbeitswelt 4.0.

Konferenz für Reha- und Bedarfsträger
Auch in diesem Jahr folgten zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Rentenversicherung sowie Arbeitsagenturen und Jobcenter der Einladung des BFW Nürnberg und besuchten die Konferenz für Reha- und Bedarfsträger.

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Konferenz für Reha- und Bedarfsträger

Auch in diesem Jahr folgten zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Rentenversicherung sowie Arbeitsagenturen und Jobcenter der Einladung des BFW Nürnberg und besuchten die Konferenz für Reha- und Bedarfsträger.

Im Tagungszentrum in der Schleswiger Straße nahm Geschäftsführerin Dr. Susanne Gebauer die Gäste mit auf eine Reise durch die nun 40-jährige Geschichte des BFW Nürnberg. Anschließend folgten Informationen zu den Maßnahmen sowie ein Vortrag von Michael  Vogel-Kellner (Foto) mit dem Titel „Arbeitswelt 4.0 – wie Digitalisierung Tätigkeiten und Berufe verändern wird“. Führungen durch die Lernbetriebe abwatec, IT_CAMPUS42 und scriptaplus GmbH rundeten das Programm ab.

Traditionelle Männerberufe auch für Frauen interessant
Noch immer sind Frauen in technischen Berufen in der Minderheit. Auch im BFW-Lernbetrieb metec sind von derzeit 33 Teilnehmenden nur acht weiblich.

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Traditionelle Männerberufe auch für Frauen interessant

Noch immer sind Frauen in technischen Berufen in der Minderheit. Auch im BFW-Lernbetrieb metec sind von derzeit 33 Teilnehmenden nur acht weiblich.

Eine von ihnen ist Jenny Steinwender. Durch einen Unfall hat sie sich ein chronisches Knieleiden zugezogen. Langes Stehen ist seitdem unmöglich. Ein typischer Schreibtisch-Job kam für Steinwender aber nicht in Frage. „Ich packe gerne an und bin eine absolute Macherin“, beschreibt sie sich selbst. Im RehaAssessment® punktete sie mit Kreativität, Geschicklichkeit und technischem Verständnis. Aufgrund mangelnder Englisch-Kenntnisse kam der Beruf Produktdesignerin, mit dem sie liebäugelte, jedoch nicht in Frage. „Beim Arbeiten bin ich extrem pingelig. Jetzt mache ich eine Umschulung zur Qualitätsfachfrau – das passt gut“, zeigt Steinwender sich dennoch zufrieden.
Die Inhalte der technischen Berufe im BFW Nürnberg sind vielseitig, die Aufgabenfelder – von der Planung bis zur Fertigung – breit angelegt. Das macht die Arbeit interessant und abwechslungsreich. Der ständige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegung beugt Rückenschmerzen oder anderen Beschwerden, die durch einseitige Belastung entstehen, vor. Die Tätigkeiten sind dabei nicht körperlich belastend. So sind die gewerblich-technischen Berufe, die im Reha-Zentrum erlernt werden können, für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden gleichermaßen gut geeignet. Das schätzt auch Jennifer Schramm, die gerade eine Umschulung zur Industriemechanikerin in der Metallwerkstatt metec absolviert und sicher ist: „Die boomende Industrie 4.0 bietet gute Zukunftschancen – auch für Frauen.“

Geschäftsstelle Bayreuth: Unterstützte Beschäftigung bereits seit zwei Jahren erfolgreich
Unterschiedliche Erkrankungen und Biographien erfordern individualisierte Vorgehensweisen. Deshalb bietet das BFW Nürnberg auch Maßnahmen, wie beispielsweise die Berufliche Qualifizierung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung (UB) an.

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Geschäftsstelle Bayreuth: Unterstützte Beschäftigung bereits seit zwei Jahren erfolgreich

Unterschiedliche Erkrankungen und Biographien erfordern individualisierte Vorgehensweisen. Deshalb bietet das BFW Nürnberg auch Maßnahmen, wie beispielsweise die Berufliche Qualifizierung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung (UB) an.

Seit rund zwei Jahren wird die UB auch in der Geschäftsstelle Bayreuth angeboten. Damals startete ein Rehabilitand, dessen kognitive Fähigkeiten aufgrund von Schlaganfällen beeinträchtigt sind. Konzentrations- und Gedächtnisübungen, Gespräche im Betrieb und individuelles Sozial- und Arbeitstraining führten zum Erfolg: Durch den Einsatz des Teams der Geschäftsstelle konnte der Arbeitsplatz des Teilnehmers schließlich erhalten werden. Derzeit befinden sich drei Teilnehmende in der UB in Bayreuth. „Unsere zuletzt gestartete Teilnehmerin ist auf Grund einer Lernbehinderung nicht in der Lage, private oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Trotzdem streben wir gemeinsam ein selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten der Teilnehmerin an“, so Geschäftsstellenleiterin Alina Theil. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern konnte das Team der Geschäftsstelle Bayreuth eine betriebliche Erprobung und einen Fahrdienst organisieren. „Die Arbeit mit den Teilnehmenden der UB-Maßnahme setzt ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl voraus“, erläutert Theil. „Dabei spielt auch die Gestaltung unserer Geschäftsstelle eine Rolle. Im neu renovierten Sozialraum können sich die  Teilnehmenden nicht nur erholen, sondern auch bei Projektarbeiten und in Gesprächen ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen entwickeln und stärken.“

Fachkraft für Abwassertechnik - Absolventenfeedback
Seit 2016 ist Nürnberg bundesweit das einzige BFW, das eine stationäre berufliche Reha zur Fachkraft für Abwassertechnik (FAWT) durchführt. Der Lernbetrieb abwatec qualifizierte in den letzten 25 Jahren mehr als 230 FAWT-Absolventen, die zum größten Teil in diesem Beruf integriert sind. Wie zukunftssicher und beliebt der Beruf ist, zeigen die Rückmeldungen der Absolventen.

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Fachkraft für Abwassertechnik - Absolventenfeedback

Seit 2016 ist Nürnberg bundesweit das einzige BFW, das eine stationäre berufliche Reha zur Fachkraft für Abwassertechnik (FAWT) durchführt. Der Lernbetrieb abwatec qualifizierte in den letzten 25 Jahren mehr als 230 FAWT-Absolventen, die zum größten Teil in diesem Beruf integriert sind. Wie zukunftssicher und beliebt der Beruf ist, zeigen die Rückmeldungen der Absolventen.

 

"Von Juli 2014 bis Juni 2016 habe ich eine Umschulung zur Fachkraft für Abwassertechnik im Reha-Zentrum des BFW Nürnberg absolviert. Zuvor war ich beschäftigt bei den Bayrischen Motorenwerken in Dingolfing. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich diese Arbeit nicht weiterführen. Durch die DRV wurde mir die Möglichkeit gegeben, mich neu zu orientieren. Es wurde mir nahegelegt, den Vorbereitungskurs und dann die Hauptmaßnahme zu machen, was im Nachhinein eine gute Entscheidung war: Hier wird das Lernen wieder gelernt.
Ich kann jedem empfehlen, der ein bisschen handwerklich geschickt ist, den Beruf FAWT zu ergreifen! Warum? Er ist sehr abwechslungsreich! Ich durfte eine sehr gute Ausbildung genießen, was mir von den jetzigen Arbeitskollegen bestätigt wird! Danke an die Ausbilder, die das ermöglicht haben!! Sei es im Labor, in der Werkstatt, im Kanal und im Klassenzimmer. Die Exkursionen waren immer ein Highlight, endlich sehen zu dürfen, welche Prozessabläufe auf einer Kläranlage von statten gehen – faszinierend und jede ist anders. Jede Kläranlage hat das Ziel, bestmöglich das Abwasser zu reinigen. Meine Zukunft sieht folgendermaßen aus: Ich mache im April den AdA Schein, und anschließend im September geht es los, mit der Weiterbildung zum Abwassermeister.
Recht herzlichen Dank an all diejenigen, die das ermöglicht haben!"

Absolvent 2016

 


"Nachdem ich durch meinen vorherigen Beruf als Bautischler für Fenster, Türen und Tore einen Bandscheibenvorfall erlitt, riet mir der Facharzt zur Umschulung, um einer OP zu entgehen. Aufgrund meines Krankheitsbildes, sind abwechslungsreiche Bewegungen zwischen gehen, sitzen und heben ein Muss. Ich entschied mich für die Fachkraft für Abwassertechnik. Auch weil dieser Beruf selbst sehr umfassend und abwechslungsreich in seinen Tätigkeiten ist. Weiter war für mich wichtig und entscheidend, als Handwerker etwas mit meinen Händen zu machen – und dabei eine körperlich leichtere Arbeit zu verrichten. Während der Umschulung sowie jetzt, ein halbes Jahr im neuen Job als Fachkraft für Abwassertechnik, denke ich, alles richtig gemacht zu haben und komme mit meinen Bandscheiben super klar."

Absolvent 2017

 

"Im früheren Beruf war ich zunächst Freileitungsmonteur und später Baggerführer. Nach einem Unfall konnte ich wegen ständiger Schmerzen den Beruf nicht mehr ausüben. Heute nach fast fünfjähriger Berufstätigkeit als Ver- und Entsorger kann ich sagen: Der Beruf ist aus meiner Sicht super, ich bin schmerzfrei und kann alle Tätigkeiten verrichten. Zum Ende des Jahres werde ich Betriebsleiter der Kläranlage."


Absolvent 2002

 

 

"Meinen ersterlernten Beruf als Gas- und Wasserinstallateur konnte ich auf Grund muskulärer Dysbalancen nicht mehr ausüben. Auch während der Ausbildung hatte ich wegen dem vielen Sitzen muskuläre Probleme. Das breite Spektrum der zu verrichtenden Aufgaben macht es mir möglich, den Beruf Fachkraft für Abwassertechnik auszuüben."


Absolvent 2007

 

 

"Ich möchte gerne ein kurzes Statement über meinen doppelten Bandscheibenvorfall und meinen Beruf als FAWT abgeben. Seit dem Abschluss meiner Ausbildung arbeite ich auf der Kläranlage Tauberbischofsheim und habe keinen einzigen Krankheitstag zu verzeichnen. Ich finde den Beruf als Bandscheibengeschädigter hervorragend geeignet, da ich hier eine Tätigkeit habe, bei der ich stets in Bewegung bin."


Absolvent 2007

 

 

Praxisorientiertes Seminar - SARTORIUS schult Teilnehmende
Der BFW-Kooperationspartner SARTORIUS Werkzeuge schulte im April vier Ausbildungsgruppen des BFW-Lernbetriebs metec.

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Praxisorientiertes Seminar - SARTORIUS schult Teilnehmende

Der BFW-Kooperationspartner SARTORIUS Werkzeuge schulte im April vier Ausbildungsgruppen des BFW-Lernbetriebs metec.

Die Umschülerinnen und Umschüler der Metallberufe erhielten praxisnahe Einblicke in moderne Spann- und Zerspanungstechniken. Die zweite Gruppe, angehenden Qualitätsfachleute, lernten neue Messwerkzeuge und deren Anwendung kennen.

Die noch relativ junge Zusammenarbeit zwischen dem BFW-Lernbetrieb metec und dem Werkzeuglieferanten SARTORIUS zeigt, dass aus einer Geschäftsbeziehung eine echte Win-Win-Situation entstehen kann: Seit April 2016 beliefert das Vertriebsunternehmen SARTORIUS den BFW-Lernbetrieb metec nicht nur zu günstigen Konditionen., es ist bereits das zweite Mal, dass die Werkzeugsprofis eine Schulung für die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden gestalten.

Bei den Umschülerinnen und Umschülern kam das Seminar sehr gut an. Und auch Koordinator Sven Sünderhaft ist von den Schulungen überzeugt: „Wir können unseren Teilnehmenden so ein noch breiteres Spektrum an Erfahrung mit unterschiedlichen Werkzeugen mit auf den Weg geben!“

Stadt Nürnberg und Stadt Ellingen im BFW Nürnberg - Sechs VFA direkt eingestellt
Seit 2015 folgt die Stadt Nürnberg jährlich der Einladung des BFW Nürnberg und führt vor Ort Vorstellungsgespräche mit angehenden Verwaltungsfachangestellte (VFA) der Übungsgemeinde Bayersburg. In diesem Jahr kamen erstmals auch drei Bürgermeister und ein Sachgebietsleiter der VG Ellingen für Bewerbergespräche in die Schleswiger Straße.

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Stadt Nürnberg und Stadt Ellingen im BFW Nürnberg - Sechs VFA direkt eingestellt

Seit 2015 folgt die Stadt Nürnberg jährlich der Einladung des BFW Nürnberg und führt vor Ort Vorstellungsgespräche mit angehenden Verwaltungsfachangestellte (VFA) der Übungsgemeinde Bayersburg. In diesem Jahr kamen erstmals auch drei Bürgermeister und ein Sachgebietsleiter der VG Ellingen für Bewerbergespräche in die Schleswiger Straße.

Initiiert wurden die Einladungen und Gespräche wie auch in den vorangegangenen Jahren von dem Integrationsbeauftragten des BFW Nürnberg Harald Zinner. Ellingen hatte eine Stelle zu besetzen. Im BFW Nürnberg fanden sie ihre Wunschkandidatin, die nach einem Probearbeitstag glücklich ihren Arbeitsvertrag unterschrieben hat. Wie bereits in den Vorjahren konnte auch die Stadt Nürnberg gleich mehrere offene Stellen besetzen: Fünf angehende Verwaltungsfachangestellte konnten im Gespräch überzeugen. Sie erhielten eine Zusage per September 2018 und haben ihre Arbeitsverträge bereits unterschrieben. Harald Zinner bekam von beiden Städten positive Rückmeldungen: „Sowohl die Stadt Nürnberg als auch die Stadt Ellingen zeigten sich von der fundierten Ausbildung im BFW Nürnberg überzeugt. Ein Vertrauen, von dem nun sechs Verwaltungsfachangestellte profitieren, die noch weit vor dem offiziellen Abschluss einen Arbeitsvertrag unterzeichnen konnten.“

Spezielle Arbeitserprobung für Fahrlehrer-Beruf
Das RehaAssessment® hat ein spezielles Testverfahren zur Eignungsfeststellung für den Beruf „Fahrlehrer/-lehrerin“ entwickelt.

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Spezielle Arbeitserprobung für Fahrlehrer-Beruf

Das RehaAssessment® hat ein spezielles Testverfahren zur Eignungsfeststellung für den Beruf „Fahrlehrer/-lehrerin“ entwickelt.

Die Anforderungen an die Berufsausbildung und die spätere Tätigkeit sind sehr hoch und vielseitig, deshalb ist eine besonders differenzierte Testung notwendig. Diese hat eine Dauer von vier Tagen. Zu Anfang erfolgt eine medizinische Abklärung auf Basis des Fahrlehrergesetzes (FahrlG) und den entsprechenden Anlagen sowie den Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung. Im Anschluss wird mittels psychometrischer Testverfahren das intellektuelle Leistungsbild des Teilnehmenden untersucht. Es werden unter anderem auch die allgemeinen Kenntnisse in Rechtschreibung und Rechnen sowie die schulisch-beruflichen Interessen erfasst. Zudem werden Beobachtungs- und Reaktionsfähigkeit, visuelle Orientierungsleistung und Auffassungsgeschwindigkeit durch spezielle verkehrspsychologische Verfahren überprüft. Auch die Erfassung der Aufmerksamkeit und Konzentrationsleistung steht im Fokus der Arbeitserprobungen für das Berufsbild. Eine didaktisch-pädagogische Eignungsüberprüfung, in Form einer Lehrprobe und anhand von mehreren Fallbeispielen und die Abklärung persönlicher Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein und psychische Belastbarkeit runden die Arbeitserprobung ab.
Im RehaAssessment® arbeiten Reha-Medizin, Arbeitspädagogik und Pychologie eng zusammen. Vertreterinnen und Vertreter aller drei Disziplinen fassen ihre Beobachtungen in einem Gutachten zusammen, das fundierte Aussagen zur Eignung der Person in dem Beruf gibt.

Neue Reha-Vorbereitungsmaßnahme trainiert psychosoziale Belastbarkeit und Kulturtechniken
Reha-PORTAL - so heißt die neue Einstiegsförderung zur Stärkung der psychosozialen Belastbarkeit sowie lebens- und arbeitsweltbezogener Kulturtechniken in Vollzeit. In insgesamt 20 Wochen werden die Teilnehmenden auf eine anschließende berufliche Qualifizierung vorbereitet.

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Neue Reha-Vorbereitungsmaßnahme trainiert psychosoziale Belastbarkeit und Kulturtechniken

Reha-PORTAL - so heißt die neue Einstiegsförderung zur Stärkung der psychosozialen Belastbarkeit sowie lebens- und arbeitsweltbezogener Kulturtechniken in Vollzeit. In insgesamt 20 Wochen werden die Teilnehmenden auf eine anschließende berufliche Qualifizierung vorbereitet.

Die achtwöchige Einstiegsphase führt die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in vier Trainingsfeldern durch unterschiedliche Abteilungen des Nürnberger Reha-Zentrums und damit Schritt für Schritt an zukünftige Anforderungen heran. In der anschließenden Vertiefungsphase bearbeiten die Teilnehmenden verschiedene Lernsituationen sowie lebensnahe Aufgabenstellungen und erhalten Fachunterricht.
Während der ganzen Zeit arbeiten Reha-Psychologie und Ausbildung Hand in Hand. Soziales Kompetenztraining, Stressbewältigung und die Förderung der Gesundheitskompetenz stehen so zusammen mit der Ausbildung in Grammatik, Rechtschreibung, Rechnen, EDV und Medienkompetenz auf dem Stundenplan. Ziel ist die Steigerung der psychischen Stabilität und täglichen Belastbarkeit, die Vorbereitung auf qualifizierungs-typische Situationen, die Verbesserung der Wahrnehmung im sprachlichen und mathematischen Bereich und die Förderung der Fitness und Beweglichkeit.
Die Maßnahme Reha-PORTAL startet erstmals im Februar 2018. Der nächste Beginntermin ist der 13. November 2018. Aktuell gibt es hierfür noch freie Plätze.