Berufliche Reha - unser Auftrag!

Unfälle, Krankheiten oder seelische Schicksalsschläge können dazu führen, dass Menschen ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Das Berufsförderungswerk (BFW) Nürnberg bietet vielfältige Qualifizierungsangebote, die nachhaltig helfen, in das Arbeitsleben zurückzukehren. Alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sind auf die Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zugeschnitten. Zusätzlich zum Hauptsitz in Nürnberg betreibt das Berufsförderungswerk Nürnberg 17 Außenstellen in Nordbayern und am Übergang nach Baden-Württemberg. Auftraggeber für die Maßnahmen des BFW Nürnberg sind in unterschiedlichem Umfang die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften, die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter.

Aktuelles aus dem BFW Nürnberg

40 Jahre BFW Nürnberg - Sonderseite zum Jubiläumsjahr

2018 feiert das BFW Nürnberg 40-jähriges Bestehen. Auf unserer Sonderseite  finden Sie alles rund um das Jubiläumsjahr sowie spannende Einblicke in vier Jahrzehnte berufliche Rehabilitation in Nordbayern.

Verena Bentele ist die neue Vorsitzende der Gesellschafterversammlung
Die Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg hat eine neue Vorsitzende: Verena Bentele wurde bei der Sitzung am 19. Juli 2018 gewählt. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Ulrike Mascher, die seit 2008 den Vorsitz führte.

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Verena Bentele ist die neue Vorsitzende der Gesellschafterversammlung

Die Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg hat eine neue Vorsitzende: Verena Bentele wurde bei der Sitzung am 19. Juli 2018 gewählt. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Ulrike Mascher, die seit 2008 den Vorsitz führte.

Verena Bentele machte als zwölffache Paralympicssiegerin im Biathlon und Skilanglauf den Behindertensport in Deutschland populär. Nach ihrer aktiven Sportlerinnen-Karriere und mit dem Magisterabschluss in Literaturwissenschaften startete sie ihre berufliche Karriere als selbstständiger Coach. Im Januar 2014 wurde sie zur Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ernannt. Im Mai 2018 gab die 36-jährige das Amt ab und wurde mit überwältigender Mehrheit zur Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland gewählt.

Sowohl in ihrer Funktion als Präsidentin des VdK Deutschland als auch als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg löst Verena Bentele Ulrike Mascher ab. Die 79-jährige hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Das BFW Nürnberg dankt Frau Mascher herzlich für die über 10-jährige, ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzende seiner Gesellschafterversammlung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Frau Bentele.

 

Foto: Susie Knoll

Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation
Am 14. Juni 2018 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt.

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Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation

Am 14. Juni 2018 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes (BV BFW) in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt.

Das Interesse am Parlamentarischen Abend der Berufsförderungswerke und ihres Bundesverbandes war groß. Mit 80 Anmeldungen aus Politik, Wirtschaft, von Rehabilitationsträgern und Verbänden war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht. Zu den Gästen zählten zahlreiche Abgeordnete, die die Gelegenheit nutzen, sich über aktuelle Trends der beruflichen Rehabilitation, gute Beispiele der Zusammenarbeit mit Berufsförderungswerken und die Personalstrategien des renommierten Softwareunternehmens SAP u. a. zum Themenfeld Inklusion und Diversity zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
In ihrer Begrüßung skizzierte die Vorsitzende des BV BFW und Geschäftsführerin des BFW Nürnberg, Dr. Susanne Gebauer (s. Foto) die künftigen Schwerpunktthemen des Verbandes und seiner Mitglieder und ging auf die verschiedenen Aktivitäten im Jubiläumsjahr ein. Neben den etablierten Themen wie die Zusammenarbeit mit Unternehmen verwies sie vor allem auf die guten Ansätze und großen Chancen des Bundesprogramms „rehapro“. Hier sei die noch engere Vernetzung aller beteiligten Akteure gefragt, um eine zukunftsfähig Rehabilitation zu gestalten. „Gemeinsam wollen wir daran mitarbeiten, innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen“, so die Botschaft von Dr. Susanne Gebauer.
Den Stellenwert von „rehapro“ betonte auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anette Kramme in ihrem Grußwort. Außerdem nutzte die Politikerin die Gelegenheit, die erfolgreiche und wichtige Arbeit der Berufsförderungswerke in den vergangenen 50 Jahren zu würdigen. Die BFW hätten einen wesentlichen Grundstein für das System der beruflichen Rehabilitation in Deutschland gelegt und es in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt.
Wie das weltweit agierende Unternehmen SAP in Zeiten des Fachkräftemangels die Themen Inklusion und Diversity umsetzt, stellte Cawa Younosi, Head of Human Resources Germany SAP SE & SAP Deutschland den Gästen des Parlamentarischen Abends eindrücklich vor. Inklusion sei für SAP ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und Teil der Gesamtstrategie. Wichtig sind hierbei individuelle und flexible Angebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie zum Beispiel die Möglichkeit, in Teilzeit Führungsaufgaben zu übernehmen. Menschen mit Beeinträchtigungen setzt SAP stärkenorientiert ein und begreift sie als „differently-abled-people“. Dies seien auch zentrale Bestandteile des fortgeschriebenen Aktionsplans 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit den BFW arbeitet SAP bereits an verschiedenen Stellen zusammen.
Von den Aktivitäten und der Kooperation beeindruckt, ermutigte die Ehrenpräsidentin des Sozialverband VdK, Ulrike Mascher alle Gäste, das umfassende Potenzial der BFW in den Feldern Gesundheit und Arbeit auch in Zukunft zu nutzen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Sichtbar wurde dieses Potenzial am Beispiel von Ute Freydank und ihrem Arbeitgeber Vivantes – größter kommunaler Klinikträger Deutschlands. Aufgrund einer Augenerkrankung erblindete die Physiotherapeutin. Dank der langjährigen und individuellen Begleitung durch das BFW Halle und die enge Zusammenarbeit mit ihrem Arbeitgeber und den direkten Vorgesetzten Matthias Klitzke und Sybille Völschow kann Ute Freydank ihren Beruf im Vivantes Klinikum im Friedrichshain weiter uneingeschränkt und selbstbestimmt ausüben.
Nähere Informationen zum Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke finden Sie hier.

 

 

Besuch aus Berlin
Am ersten Oktober, sechs Monate nach Amtsantritt als Bundesminister für Arbeit und Soziales, informierte sich Hubertus Heil direkt vor Ort über das Berufsförderungswerk Nürnberg und deren Maßnahmen. „Wie sie alle wissen, bin ich noch ganz neu. Berufliche Reha ist enorm wichtig; deswegen bin ich hier und möchte mir gern vor Ort ein Bild verschaffen“. Ebenfalls mit von der Partie: Ulrike Mascher (Ehrenpräsidentin des VDK Deutschland), Verena Bentele (Biathlon-Star der Paralympics, VDK Präsidentin und seit diesem Jahr Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg), Kerstin Gardill (Kandidatin für die bay. Landtagswahl), Bundestagsabgeordneter Martin Burkert, Werner Krempl (Vorsitzender der Geschäftsführung der Dt. Rentenversicherung Nordbayern und Verwaltungsratsvorsitzender des BFW Nürnberg) und Niels Reith (Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke).

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Besuch aus Berlin

Am ersten Oktober, sechs Monate nach Amtsantritt als Bundesminister für Arbeit und Soziales, informierte sich Hubertus Heil direkt vor Ort über das Berufsförderungswerk Nürnberg und deren Maßnahmen. „Wie sie alle wissen, bin ich noch ganz neu. Berufliche Reha ist enorm wichtig; deswegen bin ich hier und möchte mir gern vor Ort ein Bild verschaffen“. Ebenfalls mit von der Partie: Ulrike Mascher (Ehrenpräsidentin des VDK Deutschland), Verena Bentele (Biathlon-Star der Paralympics, VDK Präsidentin und seit diesem Jahr Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des BFW Nürnberg), Kerstin Gardill (Kandidatin für die bay. Landtagswahl), Bundestagsabgeordneter Martin Burkert, Werner Krempl (Vorsitzender der Geschäftsführung der Dt. Rentenversicherung Nordbayern und Verwaltungsratsvorsitzender des BFW Nürnberg) und Niels Reith (Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke).

Das BFW Nürnberg, in der Funktion als bundesweit aktiver Chancengeber für Rehabilitanden, war über das Interesse und den spontan anberaumten Besuch hoch erfreut. Geschäftsführerin Dr. Susanne Gebauer und Udo Panzer, der Geschäftsfeldleiter Qualifizierung und Integration, stellten das BFW und seine Aufgaben vor. Besonders interessiert zeigte sich Hubertus Heil an den eingereichten Vorschlägen für das Programm „rehapro“, ein Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation. Drei eingereichte Projekte sollen hier Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen arbeitslos sind, wieder in Arbeit bringen.


Gerne nahm der Minister Hinweise zur befürchteten Statusfeststellung entgegen: Wann liegt ein anerkannter Reha-Fall vor? Sind Menschen 45+ Rehabilitanden? Wie funktioniert die Reha-Fallfeststellung der Jobcenter gemäß Hartz4-Gesetzgebung?


Er stellte mit Stolz fest: „Die Rehabilitation in Deutschland läuft, verglichen mit anderen Ländern, perfekt ab. Allerdings müssen Vermittlungshemmnisse dringend abgebaut werden.“
Besonderer Höhepunkt der Veranstaltung waren die Vorstellungen von drei aktuell Teilnehmenden. Gerne und völlig unaufgeregt standen sie dem Minister Rede und Antwort und berührten eindrucksvoll mit Ihren persönlichen Geschichten. Hubertus Heil ließ sich den Weg der drei ins Berufsförderungswerk Nürnberg genau beschreiben.


Das komplette Gremium besuchte abschließend zwei Ausbildungskurse im Haus. Beim ersten Stopp, dem Kurs der Verwaltungsfachangestellten in der Übungs-Gemeinde „Bayersburg“, konnten sich die Gäste ein Bild über die praxisnahe Ausbildung und die motivierten Teilnehmer machen. Nach einem intensiven Austausch mit den angehenden Verwaltungsfachangestellten trug sich der Minister noch ins Goldene Buch ein. Es folgte ein Abstecher zum Kurs der geprüften Qualitätsfachleute. Beeindruckt von der technischen Ausstattung und der kurzen praktischen Vorführung endete der rund neunzigminütige Besuch.