FAQ´s - allgemeine Fragen

FAQ´s zu unseren Außenstellen

FAQ`s zum Reha-Assessment

  • Soll ich etwas zum Assessment mitbringen (medizinische Unterlagen, Lebenslauf, etc.)?

    Ja, bitte bringen Sie alle relevanten medizinischen Unterlagen, Lebenslauf und Dokumente über Ihren beruflichen Werdegang mit. Je mehr Informationen wir über Sie haben, desto passgenauer kann die Empfehlung ausgesprochen werden.

  • Kann ich beim Assessment „durchfallen“?

    Im Assessment wollen wir gemeinsam mit Ihnen einen beruflichen Weg finden, der Ihren Neigungen, Interessen und Fähigkeiten entspricht. Um lange in einem Berufsfeld glücklich zu werden, ist es wichtig weder unter- noch überfordert zu werden. Das Assessment soll dazu dienen, zu überprüfen wie Ihre Fähigkeiten zu den Anforderungen eines möglichen Berufsbildes passen. Außerdem werden Ihnen verschiedene Berufsbilder vorgestellt, womit sich Ihnen eventuell auch neue berufliche Wege eröffnen können. Es geht folglich nicht darum das Assessment zu bestehen, sondern Ihre individuellen Fähigkeiten herauszuarbeiten und eine geeignete Maßnahme für Sie zu finden.

  • Was kommt im Assessment auf mich zu?

    Eine ausführliche Beschreibung dazu finden Sie im Teilnehmerflyer.

  • Kann ich bestimmte Berufe „live“ erleben?

    In der zwei- und der vierwöchigen Maßnahme zur beruflichen Orientierung erhalten Sie Kontakt zu den laufenden Qualifizierungen, die für Sie zielführend erscheinen und können dadurch einen tieferen Eindruck über Inhalte, Struktur und Ausbildungsabläufe erhalten. Sollten Sie sich für Ihre Orientierung weitere Eindrücke wünschen, empfehlen wir im Anschluss an die Maßnahme noch ein Praktikum in Eigenregie und in Absprache mit Ihrem Rehabilitationsträger.

  • Wie kann ich mich auf das Assessment vorbereiten?

    Im Assessment wollen wir den aktuellen Ist-Stand Ihrer Leistungsfähigkeit erfassen. Eine Vorbereitung für die Tests ist daher nicht notwendig. Hilfreich ist hingegen, wenn Sie sich entspannt auf die Tage im Assessment einlassen können und aktiv sowie offen bei Ihrer Orientierung mitwirken und Ihre beruflichen Wünsche kommunizieren.

  • Wie geht es danach weiter?

    Das Assessment ist das Eingangstor für eine weitere Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben, zum Beispiel in Form einer Qualifizierung oder einer Integrationsmaßnahme in den Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse werden in Form eines Gutachtens zusammengefasst und als Empfehlung an Ihren Kostenträger weitergeleitet. Die Inhalte des Gutachtens und die aus den erhobenen Befunden abgeleiteten Empfehlungen besprechen Sie mit Ihrer/m zuständigen Psychologin/en in der Abschlussberatung. Sobald dem Rehabilitationsträger das Gutachten vorliegt und dieses bearbeitet wurde, wird sich Ihre zuständige Reha-Beraterin / Ihr zuständiger Reha-Berater mit Ihnen in Verbindung setzen, um über Ihren weiteren beruflichen Weg zu entscheiden und Sie für eine entsprechende Maßnahme anzumelden.

  • Leistungsfähigkeit – was passiert, wenn ich krank bin / nicht so fit bin?

    Wenn Ihre Konzentrations- und / oder Leistungsfähigkeit aufgrund einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme oder Ihres Reha-Leidens dauerhaft eingeschränkt sein sollte, wird dies während der Eignungsabklärung als wichtige Information berücksichtigt. Wichtig ist, dass Sie dies in den Gesprächen mit Ihrer zuständige Ärztin / Ihrem zuständigen Arzt oder Psycholog*in ansprechen und Auffälligkeiten und Beobachtungen kommunizieren. Sollten Sie vorübergehend akut erkrankt sein, ist es besser die Assessment-Maßnahme auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

  • Was passiert, wenn ich Zweifel an meiner Belastbarkeit habe?

    Im Assessment wird auch die Belastbarkeit für den weiteren beruflichen Weg bzw. für die Anforderungen einer Qualifizierung beurteilt. Wenn Sie Zweifel daran haben, sprechen Sie dies vorab bei Ihrem Rehabilitationsträger an, damit dieser Sie für eine passende Assessmentmaßnahme anmelden kann. In der vierwöchigen Maßnahme für psychisch oder neurologisch vorerkrankte Personen handelt es sich um einen stufenweisen Belastungsaufbau, d. h. die Belastbarkeit gesteigert, trainiert sowie über einen längeren Zeitraum beobachtet und beurteilt werden kann.

  • Was passiert, wenn ich es nicht schaffen sollte, acht Stunden am Assessment teilzunehmen?

    Im Assessment wird auch die Belastbarkeit für den weiteren beruflichen Weg bzw. für die Anforderungen einer Qualifizierung beurteilt. Wenn Sie Zweifel daran haben, sprechen Sie dies vorab bei Ihrem Rehabilitationsträger an, damit dieser Sie für eine passende Assessmentmaßnahme anmelden kann. In der vierwöchigen Maßnahme für psychisch oder neurologisch vorerkrankte Personen handelt es sich um einen stufenweisen Belastungsaufbau, wo die Belastbarkeit gesteigert, trainiert sowie über einen längeren Zeitraum beobachtet und beurteilt werden kann.

  • Wie gehe ich mit Terminen und anderen Verpflichtungen um, die vor der Maßnahme schon feststanden (Kinderbetreuung, Arzttermine etc.)?

    Versuchen Sie sich für die Zeit im Reha-Assessment Freiräume zu schaffen und Termine zu verschieben, damit Sie sich ganz auf Ihre Testungen und Aufgaben konzentrieren können. Dringende Termine, die Sie nicht verschieben können, kommunizieren Sie bitte frühzeitig, sodass wir Ihnen die Möglichkeit gewähren können diese wahrzunehmen.

  • "Ich bin schon so lange aus der Schule und konnte mich nicht auf die Tests vorbereiten, daher bin ich so schlecht."

    In der Regel haben alle Teilnehmer*innen des Reha-Assessments seit langer Zeit die Schule nicht mehr besucht und konnten sich ebenfalls nicht vorbereiten. Speziell bei Tests über schulische Grundlagenkenntnisse kann eine Aussage getroffen werden, ob bei Ihnen Trainingsbedarfe bestehen, welche zum Beispiel in Form eines Vorbereitungskurses angegangen werden können. Dort erhalten Sie die Möglichkeit Ihre schulischen Kenntnisse aufzufrischen und werden auf eine Qualifizierung vorbereitet.

FAQ´s zur Reha-Vorbereitung

  • Wie sind die Ausbildungszeiten?

    In der Regel gehen die Ausbildungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 12:51 Uhr. Vormittags haben Sie eine halbe Stunde, mittags in der Regel eine gute Stunde (70 Minuten) und nachmittags 15 Minuten Pause.

  • Wie viele Tests schreibe ich in der Zeit?

    In Deutsch und Mathematik schreiben Sie bis zu drei Tests, in Kaufmännische Grundlagen zwei Tests.

    Teilnehmende mit einem gewerblich-technischen Zielberuf schreiben zusätzlich zwei Tests in Technische Grundlagen, Teilnehmende mit einem kaufmännischen Zielberuf schreiben zusätzlich zwei Tests in EDV-Grundlagen.

    HINWEIS: Teilnehmende am RV PORTAL schreiben in den ersten Wochen keine Tests, die benotet werden.

  • Gibt es die Möglichkeit, außerhalb der Ausbildungszeiten im BFW Nürnberg zu lernen?

    Ja. Zum Beispiel in unserer LernLounge. Sie ist von 6:30 bis 23:00 Uhr geöffnet.

    PCs und Internet sind dort frei verfügbar!

  • Kann / Soll ich mich auf die Reha-Vorbereitung vorbereiten?

    Am besten bereiten Sie sich vor, indem Sie sich auf die Zeit in der Reha-Vorbereitung freuen.

    Eine fachliche Vorbereitung ist überhaupt nicht notwendig, da wir auf dem Wissen aufbauen, das Sie mitbringen.