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Reha-Zentrum: Sozialarbeit

Reha- und Integrationsmanagement (RIM)


Neben einer kompetenten Ausbildung trägt die soziale Betreuung der Rehabilitanden/ -innen ganz wesentlich zum Erfolg der Qualifizierung bei. Nicht selten gefährden Probleme im Privatleben, Ängste oder Konflikte den Verlauf der Maßnahme. Ein Team aus fünf Sozialpädagoginnen fungiert als Anlaufstelle für menschliche Belange der Betroffenen aber auch als Drehscheibe für den Informationsaustausch zwischen Trägern und Rehabilitanden/-innen sowie im Reha-Team.

siehe auch: Monatsinfo Februar 2009
 
Die Spanne der Störfaktoren, die Teilnehmer/-innen die Ausbildung und die spätere Integration in den Arbeitsmarkt schwer machen, reicht von menschlichen Schwierigkeiten in der Ausbildungsgruppe über finanzielle Engpässe bis hin zu Problemfeldern im Alltag. Neben organisierenden und administrativen Tätigkeiten arbeiten die Sozialpädagoginnen unter Einsatz ihrer berufsspezifischen Kompetenzen inhaltlich-methodisch mit einzelnen Teilnehmern/-innen und bei Bedarf in den Ausbildungsgruppen. „Eine Teilnehmerin hatte immer gute Noten“, erinnern sich Barbara Seitz und Silke Derwand. Auf den Erfolg der Frau aber waren andere Teilnehmer/-innen neidisch und begannen sie zu hänseln. Mehr und mehr fürchtete sie sich vor den Prüfungsergebnissen aufgrund früherer Mobbingerfahrung. „Im Gespräch konnte sie offen darüber reden“, sagt Silke Derwand. Der erste Schritt zu einer Lösung. „Danach erarbeiteten wir, wie sie diese Situation bewältigen und meistern kann und übten neue Verhaltensweisen im Rollenspiel.“Derart intensiv verlaufen viele Gespräche der Reha-Berater/-innen mit Ihren Klienten/-innen. Schon vom ersten Tag an bauen die Sozialpädagoginnen eine persönliche Beziehung zu neuen Teilnehmern/-innen auf. Möglichst niederschwellig halten sie ihr Kontaktangebot, damit Menschen in seelischer Not es leicht haben, die Hilfe auch in Anspruch zu nehmen.