Innovationen: Modellprojekt Individualisierung
durch neue Lernortkonzeptionen in der beruflichen Rehabilitation
Ausgangslage
Die Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation haben sich verändert. Sie sind gekennzeichnet durch:
- massive Sparzwänge in den Sozial- und Rehabilitationsetats
- erhöhte Rechtfertigungsauflagen bei der Bewilligung von Leistungen
- generelle Beurteilung der Qualifizierungsleistungen an ihrem unmittelbaren Integrationserfolg am Arbeitsmarkt
- sich ständig verändernde fachliche, methodische und persönliche Anforderungen an Erwerbstätige
- neue, strukturelle Hemmnisse am Arbeitsmarkt, die insbesondere Migranten, Alleinerziehende, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, ältere Arbeitnehmer und Unqualifizierte zu spüren bekommen.
Projektleitung:
Evi Staab, Tel.: 0911 938-7368
Projektkoordinatorin:
Susanne Gebauer, Tel.: 0911 938-7484
Reha- und Integrationsmanagement:
Heidi Schwarze, Tel.: 0911 938-7499
Andrea Wiesneth, Tel.: 0911 938-7484
Ziel des Modellprojekts
Die Leistungen der beruflichen Rehabilitation werden zukunftsorientiert weiterentwickelt. Eckpunkte dafür sind:
- Individualisierung: Differenzierte Berücksichtigung von vorhandenen Kompetenzen bei der Festlegung und schrittweisen Realisierung des Integrationsziels; Individualisierung in Bezug auf Inhalte, Qualifizierungsorte und Qualifizierungsdauer
- Kooperative, modulare und flexible Qualifizierung: Stärkere betriebliche Verzahnung, eingebunden in abgegrenzte, tätigkeitsbezogene Qualifizierungs-bausteine, die eine flexible und arbeitsplatznahe Qualifizierungsgestaltung ermöglichen.
- Beschäftigungsfähigkeit: Vorrang hat die Förderung von Handlungskompetenzen, die die Teilhabe am Arbeitsleben nachhaltig sichern können
- Qualitätssicherung: Optimierung der bestehenden Informations- und Evaluationsinstrumente für alle Prozessbeteiligten unter dem Anspruch von Aktualität und Transparenz

